Bitcoin-Erfinder will Monero und ZCash nachverfolgbar machen

Der selbsternannte Bitcoin-Erfinder Craig Wright arbeitet derzeit an einer Technologie, die die Transaktionen von sogenannten ‚Privacy Coins‘ wie Monero oder ZCash nachverfolgbar machen sollen. Das Unterfangen soll bis Ende diesen Jahres durch unabhängige Drittparteien geprüft und bald einsatzbereit sein.

Craig Wright beansprucht für sich Satoshi Nakamoto und damit der Erfinder von Bitcoin zu sein. Weiterhin ist er Chefwissenschaftler von nChain und behauptet laut neuesten Aussagen in einem Interview gegenüber CNBC, dass er und einige Forscher an der Erarbeitung einer Technologie forschen, die Transaktionen von Kryptowährungen wie Monero oder ZCash nachvollziehbar machen. Der Schutz der Privatssphäre und der damit einhergehenden Schutz der eigenen Daten ist für viele Nutzer von digitalen Assets ein Bedürfnis, dass immer stärkere Nachfrage widerfährt.

Kryptowährungen die nicht nachverfolgbare Transaktionen bereitstellen, sind für Regierungen weltweit ein Dorn im Auge, da hierbei Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung betrieben werden könnte. In Frankreich kam die Generalfinanzversammlung bereits zu dem Schluss, dass solche digitalen Assets verboten werden sollten, da hierbei ein großes Risiko und Potenzial für kriminelle Aktivitäten liege. Dennoch gibt der Bericht auch zu, dass das meistgenutzte Geldmitteln für die Finanzierung krinimieller Aktivitäten weiterhin das Bargeld ist.

Dr. Craig Steven Wright ist zusammen mit Calvin Ayre von Coingeek einer der stärksten Befürworter von Bitcoin SV, einem Hard Fork von Bitcoin Cash. Wright geht jetzt gegen Privacy Coins vor, wie er in einem Interview gegenüber CNBC deutlich machte (frei übersetzt):

ECash war anonym, weit mehr als Zcash oder Monero. eines der Dinge, an denen ich gearbeitet habe, werde ich später in diesem Jahr zuerst an Leute wie die Strafverfolgung freigeben, und dann wird es andere geben, wie man Zcash tötet, wie man Monero tötet usw.

Wenn Sie eine Privatmünze haben, werde ich Ihnen zeigen, dass es im Grunde so privat ist wie das Zeitquadrat mit der Hose um die Knöchel.

Weiterhin gab er direkt im Anschluss auf Twitter bekannt, dass die genannten Kryptowährungen nachverfoglbar machen wird und die Technologie gerade entwickelt wird.

Er nimmt kein Blatt vor den Mund und kritistierte in einem öffentlichen Brief an die CFTC die Smart Contracts Plattforn Ethereum und nennt es eine ‚billige Kopie‘ von Bitcoin (frei übersetzt):

Ethereum ist eine schlecht entworfene Kopie von Bitcoin, die entworfen wurde, um das Versprechen von intelligenten Verträgen und Skripts zu erfüllen, die innerhalb von Bitcoin geliefert wurden, aber von den Kernentwicklern von Bitcoin, die anonyme Transaktionen innerhalb des Systems ermöglichen wollten, behindert wurden.

Die nächste Zeit wird zeigen, wie viel Wahrheit und Taten auf seine Aussagen folgen werden.

Featured Image: Gorodenkoff | Shutterstock

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