HomeNewsSBI Ripple Asia erhält Lizenz für MoneyTap – Positives Signal für XRP?

SBI Ripple Asia erhält Lizenz für MoneyTap – Positives Signal für XRP?

Am 26. September hat sich SBI Ripple Asia erfolgreich bei der japanischen Finanzaufsichtsbehörde, der Financial Services Agency (FSA) registriert und eine Lizenz für die Abwicklung elektronischer Zahlungen mittels der Anwendung „MoneyTap“ erhalten, die die Technologie von Ripple verwenden wird.

Zwischen Ripple und der SBI Group besteht eine enge Zusammenarbeit. SBI und Ripple haben bereits im November 2016 das Joint Venture SBI Ripple Asia gegründet. Ursprünglich wurde das Konsortium von 42 Banken gegründet, um eine gemeinsame Blockchain-Lösung für Zahlungen innerhalb von Japan zu entwickeln. Mittlerweile ist das Konsortium auf 61 Banken angewachsen, die mehr als 80 Prozent der gesamten Bankaktiva in Japan vereinnahmen.

Bereits Anfang März hatte SBI Ripple Asia bekanntgegeben, dass das es eine Smartphone-App mit dem Namen „MoneyTap“ entwickeln wird, die auf der Blockchain-Technologie von Ripple basiert.

Die nun von der japanischen Regulierungsbehörde erteilte Lizenz an SBI Ripple Asia war notwendig, da Japan im Laufe des Jahres die Vorschriften für Fintech- und elektronische Zahlungstechnologie-Unternehmen verschärft und neue Gesetze eingeführt hat, welche die Genehmigung der FSA erfordern.

Die FSA hat SBI Ripple Asia nun eine Lizenz darüber erteilt, digitale Zahlungen als offizieller „Electronic Settlement Agency Service Provider“ zu bearbeiten, abzuwickeln und zu übertragen. Damit hat das Joint Venture eine große Hürde auf dem Weg zur Einführung von MoneyTap genommen.

Die mit Ripples Technologie betriebene mobile App „MoneyTap“ wird On-Demand-Inlandszahlungen in Japan ermöglichen, die sofort abgewickelt werden und nur einen Bruchteil der traditionellen Transaktionsgebühren kosten.

Laut Ripple soll MoneyTap zunächst auf drei Mitglieder des japanischen Bankenkonsortiums ausgerollt werden: SBI Net Sumishin Bank, Suruga Bank und Resona Bank, bevor der Rest des Konsortiums die App nach und nach in Betrieb nehmen wird.

Wird XRP davon profitieren?

Zwar wird MonyTap zunächst auf xCurrent, das Ripple-Produkt setzen, welches nicht den XRP-Token verwendet. Eine Ankündigung, ob die App den zusätzlichen Schritt zur Integration des XRP-getriebenen Produkts xRapid von Ripple unternehmen wird, gibt es bisher nicht. Dennoch ist es kein Geheimnis, das die SBI Group ein großer Befürworter von Ripple und seiner Technologie ist.

Darüber hinaus gibt es positive Anzeichen zur Adaption von XRP. Bereits im März führten die südkoreanische Woori Bank und die Shinhan Bank einen Pilotversuch durch, um grenzüberschreitende Zahlungen zwischen Banken im Konsortium SBI Ripple Asia abzuwickeln. Anfang dieses Jahres hat die Woori Bank eine vollständige Integration von XRP bis Ende 2018 angedeutet.

Der Status von SBI Ripple als Service Provider könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass große Geschäftsbanken aus dem Konsortium aktiver mit der Organisation zusammenarbeiten, um die Integration von XRP zu beschleunigen.

Auf der Money 20/20 Konferenz erklärte der CEO von Ripple Garlinghouse außerdem, dass er davon ausgeht, dass wenigstens eine Bank, XRP produktiv bis Jahresende verwenden wird.

Zudem wird der jüngste Kursanstieg von XRP einerseits der Ankündigung zugeschrieben, dass Ripple xRapid in den nächsten Wochen offiziell für den Echtbetrieb freigeben wird, andererseits der steigenden Nachfrage aus dem japanischen Kryptowährungsmarkt.

Insofern erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass die Erwartungen auf die Adaption von XRP durch die 61 am Konsortium beteiligten Banken und zwei der größten Geschäftsbanken in Südkorea, der Woori Bank und der Shinhan Bank, zu einer neuen XRP Kursrallye beitragen könnten.

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