Zwei Stablecoins mit Dollar-Bindung in New York für Börsenhandel zugelassen

Die New Yorker Finanzaufsicht hat nun einen weiteren wichtigen Grundstein für die Anerkennung von Kryptowährungen gelegt. Auch wenn dies vielleicht gar nicht das Ziel der Aufseher war, ist die Bedeutung der Zulassung zweier Stablecoins für die Krypto-Branche nicht zu unterschätzen.
Beide Währungen erfüllen die hohen Auflagen

Nachdem zuletzt einige negative Schlagzeilen für Kurseinbrüche am Markt gesorgt hatten, geht es bei den ersten Kryptowährungen endlich wieder bergauf. Deshalb entscheiden sich viele Investoren auch wieder, Bitcoin kaufen zu wollen. Hier aber geht es um etwas Anderes: Gleich zwei Digitalwährungen können zukünftig an den beiden Handelsbörsen Gemini und Paxos an den Dollarkurs gekoppelt gehandelt werden. Entsprechend handelt es sich bei den beiden Währungen, denen nun die Erfüllung der rechtlichen Regularien attestiert wurde, einerseits um den Coin Paxos Standard und auf der anderen Seite den Stablecoin Gemini Dollar. Jeder Coin für sich wird an der namensgleichen Börse offeriert.

Aufsichtsbehörde zeigt sich offen für Neues

Faktisch ist es das erste Mal, dass die Aufsicht in der US-Finanzmetropole New York Digitalwährungen (genau genommen zwei sogenannte Stablecoins) unter Berücksichtigung einer Kopplung an den Dollar-Kurs freigibt. Das Ergebnis der Prüfung wurde pünktlich zum Start der neuen Handelswoche von Maria Vullo, ihres Zeichens Chefin der Aufsichtsbehörde, bekannt gegeben.

Wie erfolgt der Handel der beiden Stablecoins?

Das Tauschverhältnis der Kryptowährungen wird bei 1:1 zum Dollar liegen. Der Gemini Dollar soll Usern zukünftig nach Aussagen der Plattform-Gründer unter anderem Tag und Nacht Überweisungen rund um den Globus möglich machen. Registrierte Kunden der Krypto-Plattform ItBit können den Paxos Standard ebenfalls handeln, sodass Nutzer dieser Währuung gleich zwei Anlaufstellen für den Handel haben. Dies soll nur der Einstieg sein. Beide Währungen sollen bald auch an anderen Börsen der Kryptowelt verfügbar sein. Technischer Hintergrund: Stablecoins sollen durch die Bindung an den Fiatgeld-Kurs weniger volatil sein, was gerade für die Preisgestaltung bei Dienstleistungen und Gütern oft problematisch ist.

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