Venezuelas Banken sollen landeseigene Kryptowährung nutzen und Minen

Nach der erfolgreichen ersten Runde des ICOs der landeseigenen Kryptowährung in Venezuela überschlugen sich die Ereignisse in den letzten Tagen. Laut einer neuen Anweisung des Präsidenten sollen Banken sowohl die Kryptowährung nutzen, als auch das Mining unterstützen.

Nicolas Maduro, Präsident von Venzuela, hat alle Banken des Landes dazu angehalten, die geschaffene Kryptowährung im Zahlungsverkehr zu adaptieren und zu minen. Die Gewerkschaftsführer des Landes sind über diesen Vorschlag empört und sehen in der Kryptowährung Petro einen Betrug. Maduro missbrauche seine Macht für illegale Aktivitäten, die ihrer Meinung nach verfassungswidrig sind.

Gegenüber einer nationalen Webseite erklärte der Präsident (freie Übersetzung):

Der unterbreitete Vorschlag (das Banken die Kryptowährungen einsetzen und minen sollen) wurde in zahlreichen Meetings mit über 1.400 Banken des Landes diskutiert.

Weiterhin sollen sich Banken zu Mining-Farmen zusammenschließen, um die Vorteile der Kryptowährung für über 6 Millionen Arbeiter voranzutreiben.

Diese Ankündigung wurde bundesweit ausgestrahlt. Außerdem sind einige Unternehmen, z.B. PDSA (ein Chemiekonzern), Pequiven oder die Corporcaion Venezolana de Guyana, die von US-Sanktionen betroffen sind, dazu angehalten, einen Teil ihrer Dienstleistungen mit der nationalen Kryptowährung zu kaufen als auch zu verkaufen. Dies soll dabei helfen, die von der USA getroffenen Sanktionen teilweise zu umgehen.


Entgegen allem Widerstand, bringt Maduro weitere Maßnahmen auf den Weg, die die Verbreitung und Adaption des Petros innerhalb des Landes unterstützen. Der Petro soll ebenfalls zur Bezahlung von touristischen Dienstleistungen genutzt werden können. Weiterhin werde das Land dazu übergehen jede Kryptowährung (hierbei wurde nicht genau spezifiert welche) für die Bezahlung von eben diesen Services akzeptieren.

Wie wir bereits berichteten, soll neben dem Petro, der durch die Ölreserven des Landes gedeckt ist, eine weitere digitale Währung entstehen. Der Petro Oro soll durch die Goldreserven des Landes gedeckt und zeitnah realisiert werden.

Venezuela scheint damit das Vorbild für weitere Länder wie z.B. der Türkei oder der Iran zu sein, die ebenfalls mit Hochdruck daran arbeiten, eine eigene Kryptowährung zu entwickeln.

Es bleibt abzuwarten, ob Nicolas Maduro weiter ohne Rücksicht auf Widerstand seine Pläne umsetzt oder ob Maßnahmen zur Eindämmung seines Vorgehens getroffen werden.

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