Thailand gibt Steuersätze für den Kryptowährungshandel bekannt

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Das thailändische Finanzministerium hat seine vorgeschlagenen Steuersätze für den Handel mit Kryptowährungen bekanntgegeben. Die neuen Denkansätze fließen in den bereits stattfindenden Gesetzgebungsprozess ein und betreffen dabei Besteuerung als auch Regulierung gleichermaßen.

Nach der zuletzt abgehaltenen Kabinettssitzung vom 27.03.2018 hat Apisak Tantivorawong, Finanzminister von Thailand, angekündigt, die Höhe der Besteuerung von Kryptowährungen in Thailand offiziell auf alle Einzelhandelsgeschäfte und Ertäge aus Investitionen zu regeln.

Laut dem internationalen Nachrichtenmagazin Nikkei.com sollen Anleger 7% Mehrwertsteuer auf alle Krypto-Trades, sowie auch eine Kapitalertragssteuer in Höhe von 15% auf alle ausgezahlten Renditen entrichten.

Als weitreichende Gründe für die Regulierung von digitalen Währungen in Thailand, genauso wie im internationalen Bereich, wird die Eindämmung von Geldwäsche, terroristischen Aktivitäten als auch Steuerhinterziehung angeführt. Wie wir bereits berichteten, wurden bereits zwei Entwürfe zur Regulierung von Kryptowährungs Transaktionen und zur Ausrichtung von ICOs in Thailand durch das Kabinett genehmigt.



Die thailändische Regierung hatte vor 6 Wochen eine Absichtserklärung mit OmiseGo unterschrieben, die den Einsatz der Kryptowähurng in Thailand als offizielles Zahlungsmittel diskutieren und untersuchen soll.

Thailand zeigt sich in der Diskussion um Kryptowährungen zwar bestimmend, spricht jedoch nie von einer Überregulierung oder einem Verbot. Der ehemalige Finanzminister Korn Chatikavanij, der jetzt Vorsitzender bei Thai Fintech Association ist, warnt vor einer zu starken Regulierung, da thailändische Unternehmer in das nicht allzuweit entfernte Krypto-Paradies Singapur abwandern könnten.

Thailand hat sich in der Vergangenheit nie innovationsfeindlich gezeigt, sondern war immer offen für neuen Technologie und dessen Chancen als auch Risiken. Die nächste Zeit wird zeigen, ob die bestehenden Entwürfe in ihrer jetzigen Form final umgesetzt werden oder ob es weitere Anpassungen geben wird.


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1 KOMMENTAR

  1. Die Besteuerung wird sich nicht durchsetzen.
    Beispiel Deutschland mit bitcoin.de und Fidorbank:Bei einer Besteuerung der Transaktionen (Mehrwertsteuer) und der Gewinne (Kapitalertragsteuer) würde keiner mehr bei Bitcoin.de handeln.Sondern ausweichen auf Exchanges ohne Besteuerung (z.B Kraken,Bitfinex etc.pp.)

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