Südkorea: Kryptowährungen sind Teil der 4. industriellen Revolution

Die südkoreanische Finanzaufsicht, Financial Services Commission (FSC), hat das Financial Innovation Bureau ins Leben gerufen, um den Kryptowährungssektor als Teil der vierten industriellen Revolution zu überwachen und zu fördern, sowie die Beziehungen des Landes zu diesem Sektor zu verbessern.

Das neu geformte, politische Gremium, das Financial Innovation Bureau wurde ins Leben gerufen, um die Bemühungen des Landes im Rahmen der vierten industriellen Revolution voranzutreiben. Hierzu gehören neben der Blockchain-Technologie auch die Robotik, die künstliche Intelligenz, die Bio- und Nanotechnologie, sowie das Quantencomputing und das Internet of Things.

Die Financial Services Commission sagte in einer Erklärung, dass sie eine große organisatorische Umstrukturierung plane, um Verbraucher von Finanzdienstleistungen besser zu schützen und proaktiv auf Innovationen im Finanzsektor reagieren zu können.

„Die FSC plant eine umfassende Umstrukturierung der Organisation, um finanzielle Verbraucher besser zu schützen und proaktiv auf Finanzinnovationen in der Ära der vierten industriellen Revolution zu reagieren. Das neue Büro für Finanzinnovation wird auch mit politischen Initiativen für Finanzinnovationen beauftragt werden, z. B. der Innovation von Finanzdienstleistungen mit Fintech oder Big Data und Antworten auf neue Entwicklungen und Herausforderungen wie Kryptowährungen.“

Die Etablierung des neuen politischen Gremiums kann als ein wichtiger positiver Schritt angesehen werden, um Kryptowährungs-Innovationen zu regulieren und nicht zu ersticken. Das Financial Innovation Bureau soll daran arbeiten einen Rechtsrahmen zu schaffen, der Kryptowährungen vorantreibt und Innovation fördert, sowie gleichzeitig die Verbraucher schützen soll.

Darüber hinaus arbeiteten die staatlichen Behörden in Südkorea in den vergangenen Monaten fieberhaft an neuen rechtlichen Bedingungen für das aufkeimende Ökosystem der Kryptowährungen. Erst letzte Woche haben die politischen Entscheidungsträger im Land, Anti-Geldwäsche-Anforderungen (AML) für die Kryptowährungsabwicklung eingeführt, die die Banken dazu verpflichten, die Due-Diligence-Verfahren für digitale Börsen auf ihre Nicht-Kundenkonten auszuweiten.

Weitere, besonders strenge Vorschriften, die in den vergangenen Monaten erlassen wurden sind, waren:

  • das Verbot von anonymen Kundenkonten, um anonymes Trading zu verhindern,
  • das Verbot von Krypto-Handel für Minderjährige und Regierungsbeamte,
  • strenge und hohe Steuern, sowie
  • strenge Auflagen und Kontrollen von Kryptowährungsbörsen, um die Lizenz zu erhalten.

Gleichzeitig gab es aber auch positive Nachrichten, wie:

  • die Aufhebung des allgemeinen Verbots von ICOs,
  • die Legalisierung von Bitcoin als Überweisungsmethode und 
  • die Anerkennung von Kryptowährungsbörsen als „Crypto Asset Exchanges und Brokerages“.

Laut einer im Dezember 2017 veröffentlichten Studie ist ein Drittel aller südkoreanischen Berufstätigen in Kryptowährungen wie Bitcoin investiert und macht Südkorea damit zu einem der größten Kryptowährungsmärkte der Welt. Insofern kann ein Krypto-freundlicher Regulierungsansatz als Vorbild für die Welt dienen.


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