SEC verschiebt Bitwise Bitcoin ETF erneut

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat ihre Entscheidung über den bei der NYSE Arca eingereichten Bitwise Exchange Traded Fund (ETF)-Antrag verschoben.

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) prüft derzeit drei Bitcoin Exchange Traded Funds (ETFs). Einer von diesen ist der Bitwise Bitcoin ETF Trust , der von der NYSE Arca Inc. am 28. Januar eingereicht wurde. Am 29. März hatte die SEC den 16. Mai als Tag für ihre Entscheidung über diesen Bitcoin ETF festgelegt. Bereits am 7. Mai reichte Bitwise jedoch einen Änderungsantrag ein, der den ursprünglichen Antrag in seiner Gesamtheit ersetzte. Gemäß der geänderten Registrierungserklärung, die bei der SEC eingereicht wurde:

Der Trust wird Bitcoin halten […] [und] wird seine Bitcoin bei einer beaufsichtigten Drittverwahrungsstelle aufbewahren und keine Derivate verwenden, die dem Trust eines Gegenpartei- und Kreditrisikos aussetzen könnten.

Als Reaktion darauf hat die SEC gestern erklärt, dass sie ihre Entscheidung über den mit Spannung erwarteten Bitwise Bitcoin Exchange Traded Fund (ETF) verschieben wird.

Darüber hinaus erklärte Bitwise, dass der Trust Bitcoin nicht direkt kaufen oder verkaufen wird. Stattdessen „liefern autorisierte Teilnehmer Bitcoin an den Trust im Austausch gegen Aktien des Trusts, und der Trust liefert Bitcoin an autorisierte Teilnehmer, wenn diese autorisierten Teilnehmer Aktien des Trusts einlösen.“ In der Einreichung wird auch ausgeführt, dass

der Trust, um sicherzustellen, dass der Preis der Treuhandaktien den tatsächlichen Bitcoin-Markt widerspiegelt, seine Aktien täglich auf der Grundlage von Kursen bewertet, die von zehn Bitcoin-Börsen stammen, die im Wesentlichen das gesamte wirtschaftlich bedeutende Spot-Handelsvolumen an Bitcoin-Börsen auf der ganzen Welt repräsentieren.

Am 22. März tweete Bitwise und stellte klar, dass „die genaue Methodik weitgehend die Abwicklungspreismethodik von CME-Futures widerspiegelt, von denen wir glauben, dass sie die richtige Konstruktion haben“. Das Unternehmen fügte hinzu, dass die Börsen Binance, Bifinex, Bitflyer, Bitstamp, Bittrex, Coinbase Pro, Gemini, Itbit, Kraken und Poloniex sind, und stellte fest, dass fünf von ihnen „ausgeklügelte Marktüberwachungsinstrumente implementiert haben, um Marktmanipulation und schlechtes Verhalten zu verhindern“.

Der Bitwise Bitcoin ETF wäre bei Genehmigung der erste regulierte Krypto-ETF der SEC geworden. Die SEC ist weiterhin offen für Beiträge der Öffentlichkeit und bittet um weitere Stellungnahmen, nachdem sie auf die jüngste Aufforderung der Kommission vom März hin nur 25 Stellungnahmen erhalten hat. In der Einreichung wird festgestellt, dass unzuverlässige Krypto-Handelsvolumen eine ineffiziente Sicht auf den Markt fördert.

Leider sehen wir in der Praxis, dass der Markt für Bitcoin ungeordnet und ineffizient ist, da viele unregulierte Krypto-Börsen-Betreiber von unbekannten Orten existieren.

Die SEC bittet daher die Öffentlichkeit ausdrücklich auch um Stellungnahme zu Bitfinex und um Einschätzung, ob die jüngste Kontroverse den Markt beeinflusst hat. Dies ist insbesondere auch in Hinblick dessen zu betrachten, dass Bitwise, Bitfinex von der Liste der Handelsplätze gestrichen hat, die zur Berechnung des Bitwise Daily Bitcoin Reference Preises berücksichtigt werden.

Krypto-Anwalt Jake Chervinsky erklärte, dass die neue Frist der 14. August ist, wobei die SEC die Frist noch einmal bis zum 13. Oktober verlängern könnte:

SEC Kommisarin Hester Peirce: „Die Zeit ist reif für einen Bitcoin-ETF“

Die SEC-Kommissarin Hester Peirce sagte auf der Consensus-Konferenz am Montag, dass die Zeit für einen Bitcoin-ETF reif sei. Peirce, auch bekannt als „Krypto-Mom“, diskutierte auf der Consensus das regulatorische Umfeld für Bitcoin-ETFs. Sie äußerte ihre Unzufriedenheit mit dem geltenden Gesetz und bekräftigte, dass die SEC mehr tun sollte, um einen Regulierungsrahmen für Kryptowährungen einschließlich Regeln zu schaffen. Peirce ermutigte das Publikum auch, an die SEC zu schreiben, um der SEC zu helfen, den Markt zu verstehen. Ein Problem, das sie bemerkte, war die Marktmanipulation, die „eine Sorge ist, die die Leute immer wieder bei der SEC aufwerfen“.

Die SEC hatte kürzlich ein 14-seitiges Dokument herausgegeben, das einen Rahmen beschreibt, der Emittenten bei der Durchführung einer Howey-Analyse unterstützt, um zu beurteilen, ob es sich bei Token-Angeboten um Wertpapiere handelt. Das Framework beschreibt Merkmale, die signalisieren könnten, dass es sich bei dem Angebot wahrscheinlich um ein Wertpapierangebot handelt. Peirce zeigte sich jedoch besorgt darüber, dass dieser Rahmen „mehr Fragen und Bedenken aufwerfen könnte, als er beantwortet“.

Die Kommissarin wiederholte auch ihre frühere Aussage, dass die SEC nicht befugt sei, den zugrunde liegenden Vermögenswert (Bitcoin) zu prüfen, wenn es darum gehe, ob eine vorgeschlagene Regeländerung für einen ETF genehmigt werden soll.

Featured Image: grejak | Shutterstock

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