SEC-Kommissarin Hester Peirce widerspricht Winklevoss Bitcoin-ETF Entscheidung – „Crypto Mom“

Die SEC-Kommissarin Hester M. Peirce hat durch ihre Widerspruch zur jüngsten Ablehnung des Winklevoss-Bitcoin-ETF durch die Securities and Exchange Commission (SEC) einen massiven Zustrom von Anhängern auf Twitter genossen.

SEC-Kommissar Hester M. Peirce widersprach kürzlich der Ablehnung für die Notierung und den Handel des Bitcoin ETFs in Form des Winklevoss Bitcoin Trust (BZX) durch die SEC. Sie vertritt die Auffassung, dass der Vorschlag selbst gesetzeskonform sei und dass die SEC es versäumt habe, das Gesetz korrekt anzuwenden.

Kurz nach ihrer Aussage erschien ein Reddit-Thread, der die Leser anrief, „ihr etwas Liebe aus der Crypto-Community zu zeigen“. Und die Liebe folgte. In nur drei Tagen seit der Veröffentlichung der Reddit-Post hat Pierces Twitter Accout mehr als 15.900 Follower angehäuft –  was einige Nutzer dazu brachte, sie als „Crypto Mom“ ​​zu bezeichnen. Die Referenz ist eine Fortsetzung einer früheren Reaktion der Gemeinschaft, die den Vorsitzenden der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), J. Christopher Giancarlo als „Crypto Dad“ nach seiner Rede im Februar an den Senat bezeichnete.

Pierce hat eine öffentliche Stellungnahme herausgegeben, die der SEC vorwirft, das Gesetz korrekt angewendet zu haben.

Die Stellungnahme von Hester M. Peirce

Entgegen der Feststellung der SEC glaubt Peirce, dass die vorgeschlagene Regeländerung die gesetzlichen Norm erfüllt und dass der BZX erlaubt werden sollte. Sie befürchtet, dass der Ansatz der Kommission den Anlegerschutz unterminiert, indem er eine stärkere Institutionalisierung des Bitcoin-Marktes ausschließt. Eine stärkere Beteiligung von Institutionen würde ihrer Meinung nach sogar viele der Bedenken der Kommission hinsichtlich des Bitcoin-Marktes abmildern – ein Phänomen, das Bitcoin-ETFs fördern würden.

Die Kommission konzentriert ihre Entscheidung nicht darauf, dass die ETF-Aktien an der Börse notieren, sondern auf dem zugrunde liegenden Bitcoin-Spotmarkt. Das Argument der BZX, dass der zugrunde liegende Bitcoin-Markt manipulationsresistent sei, ist daher korrekt.

Der Ablehnungsbescheid konzentriert sich auf die Merkmale des Spotmarktes für Bitcoin und nicht auf die Fähigkeit der BZX, gemäß ihren eigenen Regeln den Handel mit den an der BZX notierten und gehandelten ETF-Aktien zu überwachen und Manipulationen zu verhindern. Da sich die Ablehnungsverfügung auf den Bitcoin-Spot-Markt konzentriert, wird der wichtigen Funktion, die Börsen als Selbstregulierungsorganisationen im Rahmen der regulatorischen Rahmenbedingungen haben, nicht genügend Bedeutung beigemessen.

Eine stärkere Beteiligung von institutionellen Anlegern am Bitcoin-Markt würde laut Peirce dazu beitragen, die Börsen zu drängen, ihre Abwehr gegen Diebstahl zu stärken, größere Investitionen in Custody-Lösungen im Bitcoin-Bereich zu fördern und Marktmanipulanten die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer zu erschweren.

Der Ablehnungsbescheid hält neue institutionelle Teilnehmer davon ab, diesen Markt zu betreten. Schlimmer noch, es deutet darauf hin, dass die Genehmigung für Bitcoin-ETPs erst dann erfolgen wird, wenn Bitcoin-Spot- und Derivatemärkte erheblich gereift sind.

Der Ablehnungsbeschluss unterminiert daher unbeabsichtigt den Anlegerschutz.

BZX sollte und würde eine zentrale Rolle bei der Überwachung des Handels mit Anteilen des Fonds spielen. Bei der Wahrnehmung dieser Verantwortlichkeiten hätte BZX starke regulatorische und geschäftliche Anreize, um die Integrität der Produkte zu gewährleisten, die es zum Handel anbietet. Nichts in den Unterlagen deutet darauf hin, dass BZX nicht bereit oder nicht in der Lage ist, seine Verpflichtungen gemäß dem Exchange Act zu erfüllen, so Pierce.

Wenn der strenge Standard der Missbilligungsverordnung konsequent angewandt würde, wären viele rohstoffbasierte ETFs in Gefahr, da Manipulationsgerüchte auf vielen Rohstoffmärkten […] die manchmal unordentliche Natur des Marktes nicht beseitigen können.

Weitere Einblicke wird Pierce am morgigen Mittwoch bei der CNBC Cryptotrader Show von Ran Neuner geben.


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