SEC befasst sich mit Plan für ETF auf Bitcoin & Ether

Im aktuellen Falle geht es nicht nur um Bitcoin-ETFs. Der neue Antrag bei der SEC bezieht sich auf ein Angebot mit Bindung an Bitcoin und Ether zugleich.

Neuer Antrag trotz „Prüfungs-Staus“ bei der SEC

Hartnäckig sind sie, die Unternehmen, die möglichst bald eigene ETFs oder Futures auf Kryptowährungen wie den Bitcoin am Markt in den USA ausgeben möchten. Schon seit Monaten hat die zuständige Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) Entscheidungen zu geplanten Exchange Traded Funds – kurz: ETFs – vertagt. Zum Beispiel im Falle der Anträge der Dienstleister Vaneck und Bitwise, zu denen nun angeblich im Laufe des Monats Mai Entscheidungen kommen sollen. Trotz der schwierigen Umstände rund um die Entschlussfreudigkeit der SEC berichten Medien nun über einen weiteren Antrag zu einem geplanten ETF-Produkt. Dabei handelt es sich in gewisser Weise – zumindest bisher – um eine Besonderheit der in den Kinderschuhen steckenden ETF-Branche mit Bezug zum Kryptomarkt. Bis jetzt war es im Grunde immer die erste Kryptowährung Bitcoin, die Dreh- und Angelpunkt solcher börsengehandelter Fonds war.

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Anbieter will ETF an die New Yorker Börse bringen

Nun verschafft sich das Unternehmen Crescent Crypto Index Services LLC. Aufmerksamkeit mit einem Vorhaben, bei dem neben dem Bitcoin die Ethereum-Währung Ether Basis sein soll. Und zwar soll das Fondsmodell gleichzeitig an beide Coins gekoppelt aufgelegt werden. Der Antrag wurde vonseiten der Börsenaufsicht zum Ende der Woche ohne Entscheidung veröffentlicht. Einmal mehr wird sich die Behörde mit hoher Wahrscheinlichkeit Zeit lassen. Das geplante Produkt soll „USCF Crescent Crypto Index Fund“ heißen. Als „Standort“ für den Handel hat der Betreiber die NYSE Arca auserkoren, sollte alles schnell und wie erhofft über die Bühne gehen. Als renommierter Geldgeber ist United States Commodity Funds (USCF) mit an Bord, wie aus aktuellen Meldungen hervorgeht. Anleger, die nicht direkt Bitcoin kaufen oder in Ether investieren möchten, könnten in Zukunft über den Fonds also von Kursen über die Index-Kursabbildung profitieren.

Branche wartet hoffnungsvoll auf erste ETF-Freigaben

Das Unternehmen hat eigens eine Bitcoin-/Ether-Index erarbeitet. Transparenz und „Verlässlichkeit“ sind zwei Begriffe, die der Anbieter nach eigener Aussage von Anfang an groß schreiben wird, wenn es erst einmal so weit ist und die Aufsicht ihre Zustimmung erteilt. Größte Zielgruppe der Neuentwicklung sind in erster Linie Investoren aus dem institutionellen Sektor. Auch wenn sich die SEC nicht drängen lässt: Aus dem Umfeld der Behörde gab es wiederholt inoffizielle Statements, die auf eine baldige Zulassung von ETFs auf Kryptowährungen von Bitcoin über Ethereum bis Litecoin und anderen Coins hoffen lassen. Vorrangig sind es die hohen Anforderungen an die Produktsicherheit, die scheinbar ein Hindernis darstellen.

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