Ripple: Hunderte von Banken werden XRP im Jahr 2019 nutzen

Ripple ist ein stets kontrovers diskutiertes Projekt, dass bereits eine Vielzahl an Partnerschaften mit großen Banken vorweisen kann. Ripple’s CEO führte nun auf der Money 20/20 Europe Konferenz aus, dass bis zum Jahr 2019 die Zahl der Banken, die die Technologien von Ripple nutzen, deutlich steigen wird.

Wie wir bereits berichteten, ist Brad Garlinghouse, CEO von Ripple davon überzeugt, dass Ripple durch einen klaren Anwendungsfall die Bedürfnisse wirklicher Unternehmen trifft und deswegen schneller und weiter verbreitet sein wird als z.B. Bitcoin.

Ripple hat derzeit mehrere Blockchain-basierte Produkte, die sie mit zentralisierten Finanzinstituten wie xCurrent und xRapid verwenden. Garlinghouse ist davon überzeugt, dass xRapid bis zum Jahr 2019 mehr und mehr Banken durch einen realen Anwendungsfall überzeugen wird, diese Firmensoftware flächendeckend zu nutzen.

Ana Botin, Mitglied der Geschäftsführung der Santander Gruppe gab letzte Woche öffentlich bekannt, dass Ripple (xCurrent) mittlerweile mehr als 50% aller Transfer der Bank über die mobile App OnePay FX abwickelt. In einem Interview mit CNBC auf der Fintech-Konferenz von Money 20/20 Europe in Amsterdam sagte Garlinghouse:

Ich habe öffentlich gesagt, dass ich bis zum Ende dieses Jahres voll und ganz darauf vertrauen kann, dass große Banken xRapid als Liquiditätsinstrument nutzen werden. Weißt du, bis Ende nächsten Jahres würde ich sicherlich hoffen, dass wir dich in der Reihenfolge von … Dutzenden sehen würden.

Garlinghouse führte weiterhin aus, dass es viele ICOs und Kryptowährungen gibt, die keinen konreten Anwendungsfall vorweisen können bzw. kein konkretes Bedürfnis befriedigen und es deswegen zu einer natürlichen Auslese in der nächsten Zeit kommen wird.

Auf die Frage hin, ob Ripple, Bitcoin und Ethereum verdrängen kann, antwortete er, dass er diese beiden digitalen Währungen nicht als Konkurrent sieht und es deswegen keinen Wettbewerbskampf gibt.

Ist Ripple ein Wertpapier?

Wie wir bereits berichteten, wurde vor knapp einem Monat eine Sammelklage gegen Ripple durch den Investor Ryan Coffey eingereicht. Das Gerichtsdokument führt aus, dass Ripple ein Wertpapier sei und deswegen bei der SEC registriert sein müsste und dabei eine ganze Reihe an Auflagen erfüllen müsste.

Wie law.com am 04.06.2018 berichtete, wird Mary Jo White, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der SEC, Ripple im Gerichtsprozess vertreten. Damit hat Ripple einen erfahrenen Verteidiger auf seiner Seite, der den Markt und die Situation von Ripple genau kennt. Wie wir bereits in diesem Artikel diskutierten, ist Ripple im Gegensatz zu vielen weiteren Kryptowährungen nicht komplett dezentralisiert.

Zum Zeitpunkt des Einganges des Klageschreibens sagte eine Sprecherin von Ripple, dass die SEC noch nicht entschieden hat, ob Ripple als ein Wertpapier einzustufen ist oder nicht. Sie führte weiterhin aus, dass Ripple der Meinung ist dass die Beschwerden gegenüber XRP vollkommen haltlos sind, sowohl vor Gericht als auch faktisch.

Der Ausgang dieser Verhandlung könnte weitreichende Folgen für weitere Altcoins auf dem Kryptomarkt haben. Wir sind gespannt und werden diesen Prozess weiter verfolgen.

Der Kurs von Ripple steht zum Redaktionszeitpunkt bei 0,57 Euro pro XRP und bewegt sich innerhalb der letzten 24h seitwärts mit einem minimalen Kurszuwachs von 0,77 Prozent. Mit einer Marktkapitalisierung von knap 22,5 Milliarden Euro belegt Ripple weiterhin Platz 3 der größten Kryptowährungen.


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