HomeNews„Verge“-Kurscrash: Der vermeintliche Grund

„Verge“-Kurscrash: Der vermeintliche Grund

Der Kurs von Verge ist innerhalb der letzten 24 Stunden um fast 20 Prozent gefallen. Vermutlicher Grund ist ein Tweet von Marquis Trill, einem Social-Media Star mit 4,62 Millionen Followern auf Twitter und eigenem Youtube-Kanal. Trill hat am gestrigen, 1. Weihnachtsfeiertag seine Follower aufgefordert, Verge zu verkaufen, da das Projekt angeblich „auseinanderbrechen“ würde.

Trill ist dafür bekannt, auf gängigen Social-Media-Plattformen, Investitions-Ratschläge für Kryptowährungen zu geben. Am gestrigen Weihnachtsfeiertag tweetete er, dass er jedem anrät Verge zu verkaufen, da es angeblich Probleme innerhalb des Verge-Entwicklungsteams geben würde.

Verge Coin Trill

In Zeiten von Social Media verbreitete sich dieser Tweet rasant und löste scheinbar große Panik unter vielen Investoren aus. Eine große Anzahl von Verge-Coins wurde innerhalb kürzester Zeit verkauft. Vermutlich griffen bei zahlreichen Investoren auch die Stop-Loss-Einstellungen und vergrößerten das Chaos. Dieser Chaos führte zu einem Flash Crash, bei dem der Kurs kurzzeitig auf rund 0,11 Euro abstürzte, nachdem der Kurs am 25. Dezember noch bei rund 0,19 Euro lag (Quelle: Litebit):

Verge Coin Kursanalyse

Wenige Zeit nachdem der Crash stattfand, entfernte Marquis Trill seinen Tweet und erklärte gehackt worden zu sein. Trill erklärte den Post nicht selber geschrieben zu haben, entschuldigte sich bei den „Betroffenen“, die erhebliche Verluste hinnehmen mussten und rief dazu auf, Verge zu unterstützen (sprich zu kaufen) und die Verluste wieder reinzuholen. Auf diversen Plattformen wird die Darstellung des Hacks erheblich angezweifelt. So wird von den Zweiflern angeführt, dass auch mittels Patreon die Nachricht verbreitet wurde.

Bemerkenswert ist auch, dass kurz nach dem Crash das reichste Verge-Wallet mit rund 14 Prozent aller Token angelegt wurde.

Verge Top5 Wallets
Quelle: https://verge-blockchain.info/richlist

Sieht man sich die Transaktionen in dieser Adresse genauer an, sieht man, dass sämtliche Transaktionen am 26.12. stattgefunden haben. Zwar ist auch dies kein Beweis, dass es Trill war, der diese Adresse angelegt hat und den Markt vorab manipuliert hat, um Verge günstig einkaufen zu können. Dennoch scheint zumindest irgendjemand von dem Flash Crash erheblich profitiert zu haben.

Selbst das Verge-Team empfand es als erforderlich die Situation zu klären und gab via Twitter bekannt, dass es intern keine Probleme gibt und die gesamte Situation ein großer Schwindel ist.

Der Schwindel bzw. Hack zeigt, wie stark einzelne Leute den Markt und den Kurs einzelner Währungen durch „Fake News“ manipulieren können. Selbst Stunden nach dem Tweet befindet sich der Verge-Kurs noch immer nicht auf dem Niveau, auf dem es vor dem Tweet war. Zur Redaktionszeit wurde Verge für rund 0,14 Euro gehandelt. Für Neuinvestoren könnte sich damit aber eine sehr gute Möglichkeit bieten, Verge preiswert zu kaufen.

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