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Universität Liechtenstein startet Studiengang zur Blockchain

21 November 2018 By Matthias Nemack

Rein politisch spielt das Land Liechtenstein in Europa natürlich eine eher untergeordnete Rolle. Mit Blick auf die Anerkennung der Blockchain aber geht die Hochschule des kleinen Landes als Vorbild voran. Dort gibt es nun einen ersten Studiengang, der sich unter anderem mit der Blockchain und ihren Chancen befasst.

Studiengang könnte andere Hochschulen zu ähnlichen Angeboten animieren

Bis dato gibt es nur wenigen Universitäten, die sich endlich verstärkt mit der Blockchain oder Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und anderen befassen. Nur wenige Studiengänge thematisieren den rasant wachsenden Krypto-Markt und der Blockchain als zukünftigen festen Teil des Finanzsektors die längst überfällige Aufmerksamkeit zuteil werden lassen. Die Universität Liechtenstein kündigt nun einen neuen Zertifikatsstudiengang an, der auf den Namen „Blockchain in Finance und Fintech“ tragen wird.

Pilotprojekt läuft ab Anfang des Jahres 2019

Das Angebot wird im Februar 2019 beginnen. Für die Entwicklung des innovativen Studiengangs zeichnet das noch recht junge, aber schon jetzt nicht nur in Liechtenstein anerkannte „Institut für Finance soll ein Kompetenzzentrum für Blockchain und Fintech“ verantwortlich. Studierenden soll grundlegendes Know-how zur Blockchain-Technologie an sich, zu Nutzungsmöglichkeiten innerhalb der Finanzbranche und sicher auch das nötige Hintergrundwissen zu den zahllosen bekannten und über den „harten Kern“ hinaus weniger etablierten digitalen Währungen wie Dash und IOTA vermittelt werden.

Bank will als Partner und Förderer auftreten

Als Kooperationspartner tritt mit der Frick Bank ein durchaus bekanntes Finanzunternehmen in Erscheinung. Der Testlauf ist fürs Erste auf einen Zeitraum von fünf Jahren angelegt. Die Hochschule erhält Gelder von der Bank, um das Studienangebot auf ein gesundes Fundament zu stellen. Zwischen den Partnern sind Zusammenhang unter Einbeziehung der Studentenschaft geplant. Gerüchten zufolge gibt es auch in Deutschland für das kommende Jahr vergleichbare Pläne. Es bleibt also spannend, wie der europäische Bildungssektor auf den zunehmend wichtigeren Blockchain-Sektor reagieren wird.

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