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Türkei führt in zwei Wochen Krypto-Vorschriften ein

Der Gouverneur der türkischen Zentralbank sagte, dass in zwei Wochen verschiedene Regeln für Kryptowährungen einführt werden. Ein Verbot von Kryptowährungen beabsichtigt die Bank aber nicht, ergänzte er.

Der Chef der türkischen Zentralbank gab bekannt, die Bank werde in den kommenden Wochen Vorschriften für Kryptowährungen einführen. Gouverneur Şahap Kavacıoğlu sagte dies am Wochenende während einer Ansprache beim Staatsender TRT.

Dem Gouverneur zufolge werden die Krypto-Vorschriften einen vernüftigen Kryptosektor im Land sicherstellen. Er merkte an, die führende Bank beabsichtige kein generelles Verbot von Kryptowährungen. „Man kann nichts in Ordnung bringen, indem man Kryptowährungen verbietet, und wir haben nicht die Absicht, dies zu tun“, fügte er hinzu.

Zwar gab der der Gouverneur keine Details zu den kommenden Vorschriften bekannte, er äußerte sich jedoch besorgt hinsichtlich der Gelder, die über Kryptowährungen die Türkei verlassen. Er erklärte, es gelte das Problem der alarmierenden Geldmengen, die das Land über Kryptowährungen verlassen, in den Griff zu bekommen.

Wenngleich im Moment keine belastbaren Zahlen vorliegen, behauptet Gouverneur Şahap Kavacıoğlu, dass der Löwenanteil der Gelder, die die Türkei in Form von Kryptowährungen verlassen, wahrscheinlich nicht zurückkommen wird. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit zur Schaffung von Krypto-Richtlinien. Er deutete an, dass sich die Vorschriften darauf konzentrieren werden, die rechtliche Definition von „Kryptos“ zu klären und festzulegen, wie Institutionen Kryptowährungen speichern sollen.

Kavacıoğlus Kommentare kommen für den türkischen Kryptosektor in einer turbulenten Zeit. Erst in der vergangenen Woche hat die Zentralbank die Verwendung von Kryptowährungen als Zahlungsoptionen für Waren und Dienstleistungen untersagt. Es folgten zwei kontroverse Ereignisse rund um Kryptobörsen.

Die erste Meldung betraf die Kryptobörse Thodex. Nutzer der Börse reichten eine formelle Beschwerde ein, in der sie CEO Fatih Ozer Betrugs vorwarfen, weil sie keinen Zugriff auf ihre Konten und Gelder hatten. Behauptet wurde weiterhin, Ozer sei mit Kundengeldern in Höhe von mehr als 2 Milliarden Dollar nach Albanien geflohen. Ungeachtet Ozer Behauptung, die Anschuldigungen seien Teil einer Hetzkampagne gegen die Börse, hat die türkische Polizei inzwischen 62 Personen verhaftet, die mit Thodex in Verbindung stehen.

Einige Tage später haben türkische Behörden Bankkonten eingefroren, die im Zusammenhang mit der Börse Vebitcoin stehen. Zuvor hatte die Börse all ihre Aktivitäten aufgrund finanzieller Spannungen gestoppt. Im Zuge der Ermittlungen gegen Vebitcoin verhaftete die Polizei vier Personen. Beide Vorfälle ereigneten sich im Abstand von wenigen Tagen, weshalb sich Behörden dazu veranlasst sahen, eine eingehende Regulierung des Kryptoraumes zu fordern.

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