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Tucker: Banken verlieren durch Bitcoin Monopolstellung auf Geld

13 August 2018 By Marcus Misiak

Der weltweite bekannte Ökonom, Jeffrey Tucker führt in seinem neuesten Bericht aus, dass Regierungen und Zentralbanken von Kryptowährungen wie Bitcoin fernbleiben sollten und die Schaffung nationaler Banken-gestützter digitalen Währungen aufgeben sollen.

Tucker verfasste einen Leitartikel für das American Institute for Economic Research (AEIR zum Thema stattlich unterstütze digitale Währungen. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass der eigentliche Zweck von Kryptowährungen, die Dezentralisierung in Gefahr ist, wenn eine Kryptowährung komplett vom Staat beherrscht und kontrolliert wird.

Die Türkei, der Iran und die Schweiz haben bereits Bestrebungen angekündigt, eine Banken-gestützte Kryptowährung auf den Weg zu bringen. Statt sich auf digitale Währungen zu versteifen, rät Tucker den Regierungen sich auf die Verbesserung der Fiat-Währungen und des Bankensystems zu konzentrieren.

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Das Monopol, dass Regierungen über das Finanzsystem haben führt seiner Ansicht nach zu Inflation, Anhäufung von Staatsschulden und zu Wirtschaftskriegen auf der ganzen Welt. Darin liegt seiner Meinung nach auch einer der Hauptgründe für die herrschende Armut auf der Welt.

„Vor mehr als einem Jahrhundert haben die meisten Regierungen in den entwickelten Volkswirtschaften Zentralbanken geschaffen, die eine offizielle Währung verwalten und den gesamten kommerziellen Verkehr über ihre Portale steuern, um das Wirtschaftsleben zu kontrollieren. Es war das Ende des Währungswettbewerbs und der Unabhängigkeit im Bankensektor.“

Tucker ist von Kryptowährungen begeistert und stellt fest, dass die Bevölkerung eine echte Wahl für die genutzte Währung erhält (frei übersetzt):

„Ich bin kein Gläubiger. Sie werden nicht auf dem Markt konkurrieren. Sie könnten das Gegenteil des erklärten Ziels – das Ende des Monopols – erreichen. Wirklich rivalisierende Konkurrenz beginnt gerade erst in einem Sektor, der lange Zeit von Regierungen monopolisiert wurde … Dank der dezentralen Ledger-Technologie und einigen beeindruckenden Innovationen zur Schaffung digitaler Geld- und Banklösungen arbeitet die Technologie Peer-to-Peer und erfordert weder Regierungen noch Vermittler operieren – wir fangen an zu sehen, wie eine echte Wahl in der Währung aussehen könnte.“

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Hinsichtlich der vielen Projekte als auch Scams führt er aus, dass der Anteil an Unternehmen die scheitern genauso groß ist wie in der freien Industrie auch:

„Die Ausfallrate ist genauso hoch wie im Kleingewerbe, was auf eine wahre Kultur des Unternehmertums hindeutet.“

Tucker kommt dennoch zu dem Schluss, dass Regierungen nicht in den Hintergrund treten werden, sondern den Markt aktiv mitgestalten werden. Da sich der Kryptomarkt, seit Gründung des Bitcoin im Jahre 2009, nach wie vor in den Kinderschuhen steckt, bleibt abzuwarten wie stark der Staat seine Kontrolle über digitale Währungen ausbreiten wird.

Der vollständige Bericht kann hier gelesen werden.

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