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Telegram bittet US-Investoren um umgehenden Rückverkauf von TON Token

Infolge der Probleme im Zusammenhang mit einem Verstoß gegen geltenden Wertpapier-Regulierungsbestimmungen in den USA bittet das Unternehmen Telegram die TON-Inhaber im Land, die Telegram Währung GRAM um Zulassung sofortiger Auszahlungen der Investitionssummen

Telegram empfiehlt seinen Investoren für das hauseigene Blockchain-Projekt sich einen Ruck zu geben und das Projekt verlassen, um sofortige sichere Auszahlungen zu ermöglichen. Das Unternehmen hatte gegen US-Finanzvorschriften verstoßen und versucht nun händeringend das TON-Angebot vor dem geplanten Start in 2021 in trockene Tücher zu bringen

Weder Gram-Token noch Krypto-Auszahlungen

Am gestrigen Tag richtete sich der Die Messenger-Dienst an die Geldgeber für das Telegram Open Network (TON). In diesem Schreiben widerruft das Unternehmen ein früher ausgesprochenes Angebot, dass Rückerstattungen an Anleger in GRAM-Token erfolgen sollten. Dies ist nun Geschichte und auch andere Währungen der Kryptowelt kommen für Erstattungen nach aktuellem Stand nicht infrage.

Zudem sollen sofortige Rückerstattungen jetzt die einzige Option sein, wobei es sich im eigentlichen Sinn um einen Rückkauf ausgegebener Token handelt.

Gleich zweimal scheiterte Telegram am Versuch, den Start seiner Plattform TON erfolgreich abzuschließen. Das endgültige Aus war nun vorerst am 30.04. erreicht. Die Verpflichtungen Investoren außerhalb der USA sehen vor, dass entweder sofort 72 % der Investitionssummen ausgezahlt werden oder im Frühjahr 2021 eine Auszahlung in Krypto-Coins (idealerweise in GRAM) in Höhe von 110 % des Investments erfolgen soll. Diese letzte Option nahm der Konzern nun US-Investoren gegenüber zurück wegen des weitreichenden Konflikts mit der Securities and Exchanges Commission (SEC) als US-Aufsichtsbehörde.

In seinem Rundschreiben an die Investoren bezeichnet Telegram die Gram- oder Krypto-Variante als schlichtweg unrentabel am US-Markt und schreibt weiter:

„Unglücklicherweise mussten wir wegen der aktuellen Gespräche unseres Juristen mit den verantwortlichen Behörden die Entscheidung treffen, die Krypto-Auszahlungs-Option nicht weiter zu verfolgen. Der Grund ist darin zu sehen, dass eine Akzeptanz vonseiten der Aufsicht nicht garantiert ist.“

Telegram an die US-Anleger: Akzeptiert bitte die Auszahlung

Bitter für US-Anleger: Geldgeber im Ausland können die Möglichkeit der verspäteten Auszahlung im Jahr 2021 in Anspruch nehmen und sich so einen Bonus via TON sichern. 110 % der Investitionssumme soll diese Zielgruppe wie gesagt als Belohnung für die Geduld erhalten.

Laut der russischen  Nachrichtenplattform RBC, haben Amerikaner ausschließlich die Option der Sofortauszahlung in Höhe von 72 % und damit inklusive eines schmerzlichen Verlusts.

Zur Begründung führt Telegram den US-Securities-Act aus dem Jahr 1933 an. Dieser führe dazu, dass das Alternativangebot nicht länger für Geldgeber in den USA aufrechterhalten werden könne. Am heutigen Dienstag, 05.05.2020 müssen Investoren bis 17.00 Uhr mitgeteilt haben, ob Sie in den USA oder außerhalb ansässig sind.

Anleger sollten umgehend auf die E-Mail reagieren, denn Telegram möchte bereits bis zu 11. Mai die erforderlichen unterzeichneten Auszahlungsdokumente übermitteln.

Das Dilemma rund um den GRAM-ICO ist durchaus kritisch für Telegram. Schon früh nach ersten Schritten zur Einführung der Blockchain-Plattform tauchten erste Probleme auf. Der Verstoß gegen geltenden Wertpapierrecht der USA war sicher der größte Fehler.

Sage und schreibe 1,7 Milliarden USD hatte Telegram durch seinen ICO in 2018 eingesammelt, um sein TON-Projekt auf die Beine zu stellen. Zu seiner Zeit war das Initial Coin Offering das bisher größte am Markt, bis EOS mit seinem ICO mit 4 Mrd. USD mehr als doppelt so viel Geld einsammelte im Juni des Jahres 2018.

Telegram hofft trotz der Sorgen dennoch auf grünes Licht für einen Marktstart der TON-Blockchain bis 2021, idealerweise mit wohlwollender SEC-Zustimmung.

Bis es so weit ist, können Investoren ihr Kapital gewissermaßen als eine Art Kredit in der Firmenkasse belassen und dann 110 % der Summen erhalten – nur eben nicht US-Anleger.

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