Zypern macht es möglich: Master-Abschluss in Krypto-Coins

Bekommen Kryptowährungen an Unis bald die nötige Anerkennung? Die Universität von Nikosia jedenfalls legt einen wichtigen Grundstein.

Zypriotische Union widmet Bitcoin & Co. eigenen Masterabschluss

Dass das Wissen über die Funktionsweise der Blockchain und die technischen Besonderheiten unterschiedlicher Kryptowährungen von Bitcoin über Ethereum bis Zcash kein Hexenwerk ist, haben eher klassisch agierende Anleger mittlerweile zunehmend verstanden. Ohnehin kommen digitale Währungen nach und nach im normalen Handel an, sodass Krypto-Coins allmählich ihre Nische verlassen und als Zahlungsoption in immer mehr Online-Shops eine Rolle spielen. Im universitären Umfeld hingegen finden Digitalwährungen nach wie vor oft eher am Rande Erwähnung. Die Universität der zypriotischen Metropole Nikosia setzt nun wichtige Zeichen mit einem neuen Studienangebot für eben diesen wachsenden Kryptosektor.

Starten andere Hochschulen bald ähnliche Angebote?

In Finanzstudiengängen – oft vor allem privater Hochschulen – kommen Bitcoin und Co. derzeit nur nebenbei in einzelnen Seminarangeboten zur Sprache. Zypern geht aber wieder einmal als einer der wichtigsten Standorte der Branche mit einem Angebot für einen Krypto-Masterabschluss mit gutem Beispiel voran. Blockchain, Krypto-Investments und der Kauf digitaler Währungen wie Litecoin und XRP stehen dabei im Mittelpunkt des Studiengangs. Nachdem es zum Frühjahresbeginn erste Meldungen in dieser Richtung gegeben hatten sind die wesentlichen Entwicklungsschritte nun endlich bewältigt, wies bei in einer Veröffentlichung der Universität Nikosia heißt. Die Tatsache, dass die Uni auch außerhalb Zyperns Niederlassungen wie etwa in der US-Metropole New York betreibt, erweitert den Kreis der möglichen Absolventen, die statt einer Online- die Präsenzvariante des Studiums bevorzugen.

Studiengebühr mit Bitcoin zahlen

So können Interessenten nicht allein in Zypern ein Studium durchlaufen. Übrigens: Das Masterstudium ist die logische Konsequenz des Angebots unter dem Namen „Digital Finance“, dass die Hochschule im Jahr 2013 eingeführt hatte. Bis dato konnten Studierende ihren Master aber nicht „in Kryptowährungen“ machen, sondern mussten sich nach dem Bachelorabschluss beispielsweise auf die Blockchain konzentrieren. Auch Kryptographie war ein möglicher Masterschwerpunkt. Studiengebühren können an der Uni auf Wunsch in Kryptocoins gezahlt werden. Interessenten könnten laut der Hochschule Geschäftsleute, Behördenmitarbeiter oder Dienstleister der Finanzwelt sein, die sich für die Anwendungsmöglichkeiten und die technischen Chancen begeistern.

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