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Signal-Messaging-App denkt über Krypto-Zahlungsdienste nach

Die sichere Messaging-App Signal erwägt Berichten zufolge den Einstieg in Kryptowährungs-Zahlungsdienste

Die Messaging App Signal entwickelt derzeit Kryptowährungszahlungen und andere Funktionen, um im Messaging- und Zahlungssektor wettbewerbsfähig zu sein.

Laut Platformer entwickelt das Unternehmen aktiv Zahlungsfunktionen im Einklang mit einer Stellar- und Datenschutz-orientierten Kryptowährung namens MobileCoin. Moxie Marlinspike, CEO von Signal, ist Berater des Projekts.

Laut Insidern des Unternehmens ähnelt MobileCoin dem von Facebook unterstützten Diem-Projekt (ehemals Libra). Dies wird es Menschen in Entwicklungsländern erleichtern, Geld zu senden und zu empfangen. Mit der App können Nutzer auch eindeutige Benutzernamen verwenden, um Bedenken hinsichtlich der aktuellen Verwendung von Mobiltelefonnummern zur Kontoeröffnung auszuräumen.

WhatsApp-Mitgründer Brian Acton ist jetzt aktiv an der Entwicklung der Zahlungsservice-App, der Befragung von Ingenieuren und dem Schreiben von Code beteiligt.

Der von Signal gemeldete Wunsch, einen Krypto-Zahlungsdienst zu starten, kommt bei Mitarbeitern des Unternehmens jedoch nicht gut an. Sie glauben, dass die Bereitstellung von Zahlungsdiensten schlechte Akteure und unerwünschte regulatorische Aufmerksamkeit auf das Unternehmen lenken würde.

Mitarbeitern zufolge würde eine Krypto-Zahlungsfunktion Kriminelle auf die Plattform ziehen, und Nutzernamen könnten die Gefahr von Identitätswechsel und Betrug erhöhen. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter besorgt darüber, dass Signal erst noch Richtlinien für den Umgang mit schlechten Akteuren entwickeln muss.

Gregg Bernstein, ein ehemaliger Benutzerforscher bei Signal, sagte Platformer, die Welt brauche zwar Produkte wie Signal. Das Unternehmen muss jedoch über das Angebot nachdenken. Signal verzeichnet ein schnelles Wachstum, die Nutzerzahlen sind von 20 Millionen im Dezember auf 40 Millionen in diesem Monat gestiegen. Die von WhatsApp geplante Datenschutzrichtlinie wird als Hauptgrund dafür angepriesen, dass Nutzer die beliebte Messaging-App von Facebook verlassen und sich Signal zuwenden.

Iran verbietet Signal

Berichten zufolge wird Signal von der iranischen Regierung angegriffen, da das Interesse an der App steigt. Es gibt Spekulationen, dass die Regierung bereits Zugriff auf Nutzerinformationen zu WhatsApp und anderen beliebten Messaging-Apps hat.

Laut Aljazeera konnten viele Signalnutzer im Iran keine Verbindung zur App herstellen, da sie diesen Monat die am häufigsten heruntergeladene App im Google Play Store des Landes war. Das Signal wurde auch aus den iranischen App Stores Cafe Bazaar und Myket entfernt.

Signal hat Nutzern im Iran jedoch versichert, man arbeite daran, die Zensurversuche der Regierung zu umgehen.

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