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Sechs Blockchain-Startups für das Innovationsprogramm ausgewählt

17 Juli 2020 By Nicholas Say

Von den 100 vom Weltwirtschaftsforum ausgewählten Technologiepionieren waren sechs Blockchain-Startups.

Das World Economic Forum (WEF) wählt jedes Jahr 100 Unternehmen im Rahmen des Technology Pioneers-Programms aus. Dieses Jahr waren sechs Blockchain-Unternehmen vertreten. Es handelt sich um Chainlink, Elliptic, Lighting Labs, MakerDAO, Ripio und Veridium Labs.

Chainlink arbeitet daran, Benutzererfahrungen durch eine bessere Nutzung von Smart Contracts zu verbessern, indem das „Orakelproblem“ angegangen wird.

Intelligente Verträge können manipulationssichere digitale Vereinbarungen ausführen, müssen jedoch wissen, welche Informationen zur effektiven Ausführung eines Vertrags verwendet werden können. Chainlink arbeitet daran, dass intelligente Verträge nahtlos mit realen Daten interagieren.

Elliptic entwickelt Technologien, die betrügerische Aktivitäten im Bereich der Kryptowährung erkennen und verfolgen können. Die Entwicklungsarbeit läuft seit 2013.

Bessere Banklösungen

Lightning Labs entwickelte Tools für Verbraucher und Unternehmen, mit denen Bitcoin schneller gesendet und empfangen werden kann als mit herkömmlichen Bitcoin-Zahlungssystemen wie Bitpay und Coinbase. Zudem ist das Lightning-Netzwerk skalierbar und hilft anderen Startups der Branche.

Das Startup Ripio hat das Ziel, traditionelle Finanzinstrumente für Nichtbanken bereitzustellen. Es hat ein Peer-to-Peer-Kreditnetzwerk geschaffen, das den Rahmen intelligenter Verträge von Ethereum nutzt, um Kredite in Argentinien, Brasilien, Spanien und Mexiko zu ermöglichen.

Die Fintech-Industrie begrüßt die Blockchain. Veridium Labs wendet Blockchain-Technologie auf tokenisierte Umweltgüter wie Emissionszertifikate an, um die Umwelt zu schützen. Die Methode wird vom Unternehmen als „CO2-Ausgleich leicht gemacht“ bezeichnet.

Nur der Anfang

Viele Länder, insbesondere China, erkennen den Blockchain-Nutzen an und arbeiten daran, die Technologie in großem Umfang zu entwickeln.

Im Jahr 2018 hatte Präsident Xi Jinping die Blockchain als treibende Kraft für seine Technologiebranche erkannt. Seitdem unterstützt China die Technologie durchgehend. Die Nation stellte Mittel zur Unterstützung verschiedener Blockchain-Startups bereit und schuf Möglichkeiten für weiteres Wachstum.

Einer der großen Unterschiede zwischen China und vielen anderen Nationen besteht jedoch darin, dass das Reich der Mitte die Nutzung und Entwicklung dezentraler Vermögenswerte ohne staatliche Kontrollmöglichkeiten nicht zulässt. Durch die Begrenzung der Art der zur Entwicklung zugelassenen Vermögenswerte könnte sich China auf lange Sicht selbst schaden.

Ende Juni entschied die Schweiz, Steuergesetze bei der Blockchain-Entwicklung nicht zu ändern und Krypto-Einkünfte nicht zu besteuern. Dies ist eine perfekte Gelegenheit für ein Blockchain-Startup, um in einer unterstützenden Umgebung zu wachsen.