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Schweizer Bank bietet Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte wie Bitcoin an

31 März 2019 By Marcus Misiak

Die Schweiz gilt hierzutage als Blockchain-Hub und nimmt eine Vorreiterrolle in diesem Bereich ein. Die Schweizer Hypothekenbank „Hypothekarbank Lenzburg“ ist mit dem Krypto-Vermögensverwalter TokenSuisse eine Partnerschaft für Krypto-Bankdienstleistungen eingegangen, um die Adaption von digitalen Vermögenswerten weiter voranzutreiben.

TokenSuisse fungiert als externer Berater, um die Hypothekarbank bei ihren stark wachsenden Geschäftszweigen „Blockchain und Krypto-Finanzierung“ zu unterstützen (frei übersetzt):

Die Lenzburger Hypothekenbank hat die Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Schweizer Startup TokenSuisse AG gesichert. Das vom Schweizer Unternehmer und Investmentbanker Alain Kunz gegründete Startup wird die Hypothekarbank Lenzburg AG als externen Berater zukünftig bei der gesamten Entwicklung des Krypto- und Blockchain-Geschäfts unterstützen. Dies wird dazu beitragen, die Position der Hypothekenbank Lenzburg in diesem Bereich weiter auszubauen.

Laut Ausage des Unternehmens TokenSuisse wurde das weltweit erste Multi-Krypto-Asset-Zertifikat eingeführt. Das Blockchain-Startup bietet ebenfalls Anlageberatung im Bereich der digitalen Vermögenswerte und bietet Analyse- und Beratungsdienste an. Die Hypothekarbank wurde 1868 gegründet und beschäftigt rund 260 Mitarbeiter in 11 Ländern. Der 150 Jahre alte Kreditgeber bietet seinen Privat-, Firmen- und Anlagekunden eine Reihe von Bankdienstleistungen an, darunter Spar- und Pensionskonten, Immobilien und Hypotheken, Steuer- und Nachlassplanung, Vermögensverwaltung, Börsen- und Währungshandel.

Letztes Jahr war die Hypothekerbank die erste Bank der Schweiz, die Geschäftskonten für Blockchain- und Kryptounternehmen anbietet. Sie gilt als die fortschrittlichste Bank am Standort des kleinen Landes. Mit der neu gestarteten Krypto-Initiatve plant die Bank Renten langfristig in digitale Vermögenswerte umzuwandeln und diese den jeweiligen Personen zur Verfügung zu stellen. Die Aufbewahrung der Vermögenswerte soll dabei komplett im Aufgabenbereich der Bank liegen, sowie die Garantie für eine entsprechende Absicherung. Bitcoin Bulle und Gründer von Morgan Creek Anthony Pompliano, führt aus, dass jede Pensionskasse Bitcoin kaufen sollte (frei übersetzt):

Jede Pensionskasse sollte Bitcoin kaufen. Die Pensionierung von Hunderten von Millionen von Mitarbeitern in Unternehmen und Regierungen auf der ganzen Welt hängt von der Fähigkeit dieser Pensionsfonds ab, den Betroffenen nach der Pensionierung einen bestimmten Geldbetrag zu zahlen. Leider befinden sich viele Pensionskassen in einer erheblichen Krise – es sieht nicht so aus, als würden sie ihre zukünftigen Verpflichtungen bezahlen können.

Niemand übernimmt in der Wirtschaft gern die Vorreiterrolle, da hierbei immer ein besonders großes Risiko besteht, auf Grund fehlender Erfahrungswerte. Die Hypothekerbank zeigt sich damit sehr innovativ und experimentierfreudig.

Featured Image: Mountains Hunter | Shutterstock

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