Ripple (XRP) Fork: Tech Unternehmen aus Südkorea will Technologie nutzen

Ripple gehört zu den Urgesteinen des Kryptomarktes und konnte seit dem eine beachtliche Anzahl an Schwergewichten der Tech-Branche für sich gewinnen. Die verschiedenen Zahlungslösungen bieten optimale Voraussetzungen für Unternehmen jeglicher Größe Transaktionen grenzüberschreitend schnell und einfach abzuwickeln. Das Potenzial hat jetzt eine Firma aus Südkorea erkannt, die einen Fork von XRP durchführen will.

Das südkoreanische Technologieunternehmen SK C&C will in den Kryptosektor einsteigen und plant, das XRP zu forken und eine neue dezentrale Spendenplattform zu eröffnen. Laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Chosun wird SK C&C auf dem Mainnet „ChainZ“ sowohl einen Utility-Token als auch einen Stablecoin lancieren. Die Plattform soll einen neuen koreanischen Social Value Coin (SVC) einführen, um Spenden entgegenzunehmen und dann Teilnehmer mit dem Utility-Token Social Value Power (SVP) zu belohnen. Zum Start sollen Personen die 1.000 SVC spenden als Belohnung einen SVP erhalten. Das Unternehmen führt dazu aus (frei übersetzt):

In ChainZ werden zwei digitale Währungen verwendet, wie z.B. der Stablecoin SVC, die im Verhältnis 1:1 mit der Währung SVP (Social Value Power) arbeitet, die als Kompensation verwendet wird. Der Grund für die Nutzung als Zweig ist die Liquidität des Ökosystems.

Lee Sun-min beschreibt im Interview, dass das Unternehmen alle Hände voll zu tun hat, um die Plattform im Einklang mit den lokalen Vorschriften zu bringen und die Entwicklung weiter voranzutreiben (frei übersetzt):

Da SK ein Unternehmen ist, können wir keine Gewinne in Form von Stablecoins verfolgen. Regulierungsfragen sind noch nicht gelöst.

Die technische Umsetzung ist nicht schwierig, aber es ist schwierig, ein Plattformökosystem aufzubauen. Nicht nur ein einziges Unternehmen kann das tun. Wir sind auf der Suche nach einem Unternehmen, das ein Plattformökosystem aufbauen kann.

Laut der Insiderplattform Owler ist SK C&C mehrheitlich im Besitz der SK Group, die einen Jahresumsatz von 53,8 Milliarden USD erzielen soll. Das Unternehmen bietet IT-Beratung sowie Systemintegration, Wartung und Instandhaltung für verschiedene Branchen wie z.B. die Energie-, Transport- und Medienwirtschaft an. Der Stablecoin SVC ist mit der südkoreanischen Landeswährung, dem WON, verknüpft.

Die Plattform wird auf der Ripple Blockchain basieren und will zukünftig eine ähnliche Struktur aufbauen. Wenn eine Person eine Spende an SVC leistet, wird der Begünstigte dem Spender einen Gutschein ausstellen, mit dem er Hilfsgüter beim Händler kaufen kann. Da es in Südkorea zwar Rahmenbedingungen für Kryptowährungen gibt, aber der Bereich von Spenden ein spezielles Gebiet tangiert, werden die Entwicklungen etwas langsamer voranschreiten als bei herkömmlichen Krypto-Projekten. Lee beschreibt weiterhin, dass die Idee bislang mehr ein Konzept ist und es noch viel Arbeit gibt, bevor die Technologie startklar ist.

Das amerikanische Startup Ripple konnte bis heute mehr als 200 Unternehmen überzeugen, dem Ripple Net beizutreten und die Zahlungslösungen wie xCurrent, xRapid oder xVia zu pilotieren. Zuletzt sorgte der Überweisungsriese MoneyGram für Aufsehen, als das Unternehmen in der neuesten Pressemitteilung bekanntgab, dass MoneyGram live ist und auf Ripple’s xRapid-Plattform handelt. Alex Holmes, CEO von Moneygram, führte dazu aus (frei übersetzt):

Ich freue mich sehr, heute bekannt zu geben, dass MoneyGram nun live ist und auf Ripple’s xRapid-Plattform handelt. Wir rechnen Währungen buchstäblich in Sekunden ab, und um meinen Freund Larry zu zitieren: „Das ist wirklich cool“.

Featured Image: Larina Marina | Shutterstock

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