Ripple geht neue Partnerschaft mit Finastra ein

Das amerikanische Startup Ripple stellt grenzüberschreitende Zahlungslösungen für Unternehmen jeder Größe weltweit bereit. Die neueste Kooperation mit dem Fintech-Unternehmen Finastra ermöglicht es den Kunden, die Vorteile der Software von Ripple zu nutzen und Überweisungen schnell und einfach durchzuführen.

Ripple hat eine neue Partnerschaft mit dem in London ansässigen Fintech-Lösungsanbieter Finastra angekündigt. Die Zusammenarbeit wird es Ripple ermöglichen, Zahlungslösungen den Bankkunden von Finastra anzubieten. Das Unternehmen sagt, dass Hunderte von Finanzinstituten, die die Lösungen von Finastra nutzen, in der Lage sein werden, grenzüberschreitende Zahlungen durchzuführen, indem sie sich mit über 200 Ripple-Partnern weltweit verbinden, um Transaktionen zu tätigen.

Institutionen im RippleNet, dem globalen Blockchain-Zahlungsnetzwerk von Ripple, können durch die Zusammenarbeit auf die umfassende globale Präsenz von Finastra zugreifen. Die Benutzer können auch internationale Zahlungen sowie Gebühren verfolgen und Lieferzeiten sowie den Transaktionsstatus überprüfen.

Die Ankündigung führt aus, dass dabei der native Token von Ripple, XRP, zum Einsatz kommen wird (frei übersetzt):

Kunden werden auf der Cloud-Lösung von Ripple gehostet, die die Integration mit anderen Netzwerkpartnern deutlich beschleunigt und schnellere Upgrades ermöglicht. Sie haben auch die Möglichkeit, die On-Demand-Liquidität zu nutzen, die das Digital Asset XRP für grenzüberschreitende Zahlungen nutzt.

Die On-Demand-Liquidität ist kürzlich als neuer Name von Ripple für seine XRP-basierte Zahlungslösung xRapid entstanden. Das Rebranding scheint sich auf die Fokussierung der Bemühungen zur Vermarktung der Produkte zu konzentrieren. Finastra, deren Bankkunden derzeit monatlich Millionen von Transaktionen abwickeln, wird voraussichtlich das Gesamtvolumen im Netzwerk von Ripple erhöhen. Finastra beschäftigt über 10.700 Mitarbeiter in 130 Ländern, hat über 9.000 Kunden, darunter Banken und Finanzinstitute weltweit, und erzielt einen Jahresumsatz von 1,9 Milliarden US-Dollar.

Mit rund 7.840 Kunden hat das Unternehmen einen Großteil seiner Kunden in Nord- und Südamerika, gefolgt von Europa mit rund 1.600 Kunden.

Quelle: Finastra

Marcus Treacher, Senior Vice President of Customer Success bei Ripple, sieht großes Potenzial in der Zusammenarbeit beider Unternehmen (frei übersetzt):

Finastra ist ein etablierter Fintech-Player und arbeitet mit einer Mehrheit der weltweit führenden Banken zusammen. Diese Partnerschaft wird es Ripple ermöglichen, die Reichweite und Lösungen für unsere Partner sowie die Präsenz von RippleNet zu erweitern und gleichzeitig den Kunden die Möglichkeit zu geben, direkt miteinander Geschäfte zu tätigen.

Riteesh Singh, Senior Vice President, FMS, Finastra, stellt fest, dass die Partnerschaft ein großes Problem im traditionellen Bankgeschäft lösen wird: Die allzeit viel zu hohen Transaktionsgebühren (frei übersetzt):

Die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen wie Ripple, das innovative Blockchain-Technologie für schnelle und zuverlässige grenzüberschreitende Zahlungen einsetzt, ist für unsere Kunden in Regionen mit hohen Kosten für das Korrespondenzbanking besonders vorteilhaft.

Es wird die Geschwindigkeit als auch die niedrigen Kosten für grenzüberschreitende Überweisungen bei der Nutzung von xRapid gelobt. Der Kurs von Ripple (XRP) zeigt sich indes unbeeindruckt von diesen Neuigkeiten und tenidert weiterhin seitwärts 0,25€.

Featured Image: Wit Olszewski | Shutterstock

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