Bankenriese HSBC: XRP Ledger ist ein potentieller Game-Changer

In einem neuen Bericht bezeichnet der Bankenriesen HSBC das XRP-Ledger als potenziellen Game-Changer, der helfen könnte, „Unternehmensgrenzen und bestehende Marktstrukturen zu überschreiten“.

Der Bericht entstammt der Reihe „Game Changers“ des Unternehmens und analysiert, wie die Distributed Ledger Technology (DLT) Kosten und Risiken in der Finanzwelt senken könnte. Das Unternehmen analysiert, wie die Ripple Distributed Ledger Technologie (DLT) Kosten und Risiken in der Finanzwelt reduzieren kann. HSBC bezieht sich auf das Ripple Ledger, welches den XRP Token verwendet und ermöglicht Transaktionen in Echtzeit durchzuführen.

Die DLT kann den End-to-End-Werttransfer rationalisieren und so Kosten, operationelle Risiken und Abwicklungszeiträume reduzieren. So bietet beispielsweise das XRP Ledger von Ripple grenzüberschreitende Abrechnungen in Echtzeit mit Token, die die Währungen der Zentralbanken darstellen.

Was die potenziellen Auswirkungen von DLT als Ganzes betrifft, so wird in dem Bericht eine lange Liste von potenziellen Anwendungen für die neue Technologie genannt. Die HSBC Bank stellt fest, dass Ripple’s DLT in der Lage ist, die End-to-End-Preise zu optimieren, um Kosten, operationelle Risiken und Abwicklungszeiten zu reduzieren. Die direkten Auswirkungen bezeichnet die HSBC als „signifikant“. Das Unternehmen stellt fest, dass die Ripple Technologie dazu beiträgt, ein einheitliches und effizientes System mit allen notwendigen Strukturen zu schaffen.

Die Fähigkeit von DLT, eine „Single Version der Wahrheit“ zu etablieren, ermöglicht es ihr, Unternehmensgrenzen und bestehende Marktstrukturen zu überschreiten. Eine der offensichtlichsten Anwendungen für DLT ist die Verwendung als Vermögensregister für einen Vermögensverwalter oder Broker-Dealer. Diese „goldene Quelle“ würde interne Abstimmungen beseitigen, die Kapitaleffizienz verbessern und Kunden oder Aufsichtsbehörden kontrollierten Zugang zu Echtzeitdaten ermöglichen.

Die HSBC stellt in dem Bericht allerdings auch fest, dass es immer noch Hindernisse auf dem Weg zu einer weiten Akzeptanz der Distributed Ledger Technologie gibt. Jedoch glaubt die Bank, dass die Technologie in den kommenden Jahren weiter wachsen wird. Demnach wird Ripple die bisherigen Kapitalmarktplattformen nicht über Nacht ersetzen. Dies liege auch an der Wahrnehmung der Technologie als etwas Komplexes. Die Situation könne sich jedoch in ein paar Jahren ändern.

Natürlich wird DLT die derzeitigen Kapitalmarktplattformen nicht über Nacht ersetzen. Viele praktische Hürden für eine breite Akzeptanz sind noch zu überwinden, da die erhebliche und gesunde Skepsis anhält – eine natürliche Reaktion auf die technische Komplexität von DLT. Dennoch gehen wir davon aus, dass in den nächsten zwei Jahren immer mehr Unternehmen von einer Reihe von DLT-Anwendungen profitieren werden.

DLT wird in den Technologie-Toolkits vieler Unternehmen eine immer interessantere Option werden. Wenn die Akzeptanz wächst, werden immer mehr Unternehmen DLT nach ihren kommerziellen Vorzügen und nicht nach einem theoretischen Konzept beurteilen. Unserer Meinung nach sollte sich jedes Wertpapier-Unternehmen aktiv an der DLT beteiligen, auch wenn sie – vorerst – keine aktive Rolle in der Entwicklung übernehmen will.

Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile von Ripple, unter anderem hat dies bereits auch eine Tochterfirma der HSBC getan. Bereits im Januar 2019 wurde öffentlich bekannt, dass die SABB (Saudi British Bank) seit Dezember 2018 die Ripple Technologie einsetzt. Insofern hat die HSBC bereits eine offizielle Verbindungen zu Ripple. Während SABB Ripple nutzt, um von der Technologie zu profitieren, hat die HSBC noch keine öffentliche Stellungnahme abgegeben, dass sie die XRP Technologie zumindest testet.

Featured Image: Immersion Imagery | Shutterstock

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