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Ripple: Weniger XRP verkauft in Hoffnung auf höhere Preise

Dass Ripple nach wie vor selbst hohe Bestände der Währung XRP hält, ist nicht jedem Fan des Coins recht. Im ersten Quartal veräußerte das Unternehmen so wenig seiner Reserven wie noch nie.

Ripple ist bekannt für seine turnusmäßigen XRP-Verkäufe. Schon seit 2017 bringt das Unternehmen immer wieder neue Coin-Bestände in Umlauf. Über die Jahre hat das Unternehmen Milliarden von Coins hinterlegt, um die Marktversorgung nach eigenen Vorstellungen zu kontrollieren.

Bis dato veräußerte Ripple pro Monat etwa eine Milliarde XRP-Einheiten. Zuletzt waren die „frischen“ Mengen aber deutlich geringer ausgefallen, über die Gründe war in der Community fiel diskutiert worden. Nach Unternehmensangaben bewegte sich der Umsatz im zurückliegenden Quartal auf dem bisher niedrigsten Stand seit Marktstart.

Die hauseigenen Umsätze nahmen bei Ripple seit 2017 trotz Kritik zu. Doch schon in den beiden letzten Quartalen des Jahres 2019 war ein Rückgang des Umsatzvolumens erkennbar geworden. Diese Reduzierung hatte in den ersten drei Monaten 2020 weiterhin Bestand, wie aus einem aktuellen Ripple-Bericht vom gestrigen Donnerstag hervorgeht.

Auf dem Bericht kamen im Q1 2020 durch Verkäufe Coins mit einem Gesamtwert von umgerechnet 1,75 Millionen US-Dollar in Umlauf. Dies entspricht einem gravierenden Unterschied im Vorquartalsvergleich, denn zwischen Oktober und Dezember 2019 belief sich der Umsatz noch auf 13 Mio. USD. Das geht aus dem besagten Report hervor. Beim Unternehmen hört sich die Stellungnahme wie folgt an:

„Der Gesamtumsatz – unter Berücksichtigung des Over-The-Counter-Verkaufs und Einbeziehung programmatischer Pausen – schloss das erste Quartal 2020 bei 0,6 Basispunkten im marktrelevanten CCTT-Index des Anbieters Cryptocompare. Im Vorquartal lag der Wert bei acht Basispunkten, was einem Rückgang um 99,3 % entspricht.“

Im Q1 2020 gab Ripple nach eigener Aussage 3 Mrd. XRP aus von seinen Treuhandkonten. Im Gegenzug flossen 2,7 Mrd. Coins zurück auf die Konten.

Ripple erklärt die rückgängigen Umsätze damit, dass die Pause im Bereich der programmatischen Verkäufe Transaktionen im außerbörslichen Bereich (OTC) zulasse. Von den Maßnahmen verspricht sich der Dienstleister einen Liquiditätsanstieg in „strategischen Regionen“ und des Nutzens des Coins XRP insgesamt.

Zeitgleich sorgt der Nachfrageanstieg nach den On-Demand-Liquditätsdiensten (ODL) dafür, dass Ripples „reale Nutzung“ wichtiger wird. Gemeint ist hier insbesondere Ripples Engagement im Banken- und Finanzsektor, wo das Unternehmen Partnern bei der Realisierung grenzübergreifender Zahlungsmodelle behilflich ist.

Die Zahlen lesen sich eindrucksvoll. Der Ripple-Bericht attestiert im Vergleich des letzten Quartals 2019 und des Q1 2020 einen Anstieg der Transaktionen im Zusammenhang mit ODL-Leistungen in einer Größenordnung von sage und schreibe 294 %. Einen Löwenanteil des Zuwachses verdankt Ripple laut dem Bericht der Zusammenarbeit mit dem britischen Fintech-Anbieter Azimo.

XRPs aktuelle Marktposition

Ripple (XRP) befindet sich im Aufwand, nachdem der globale Kryptomarkt nach schwierigen Zeiten am Morgen zunehmend wieder in die Gewinnzone steuert.

Die Grafik demonstriert die 6-Monats-Performance des XRP: Screenshot von Coin360

Der Kurs von Ripple (XRP) weist aktuell einen Gewinn von rund 2,6 % auf, wobei der dies zu einem Preis von etwa 0,25 US-Dollar führt. Steigende Gewinne am Markt sind vor allem Ergebnis steigender Käuferaktivität von XRP. Am gestrigen Handelstag hatte die Nr. 3 der größten Digitalwährungen etwa 6,92 % verloren und bei einem Kurs von 0,21 US-Dollar geschlossen.

Die XRP-Performance binnen 24 Stunden spiegelt im Grunde die allgemeine Marktlage wieder. Der Marktführer Bitcoin (BTC) legte am Morgen um 1,97 % zu, Ethereum (ETH) schaffte einen Anstieg um 2,18 % im aktuellen 24-Stunden-Zeitfenster.

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