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Ripple News: 10 Finanzinstitutionen nutzen aktiv XRP für Zahlungen

4 Mai 2019 By Marcus Misiak

Das amerikanische Startup Ripple stellt Zahlungslösungen für Unternehmen jeder Größe weltweit bereit. Dabei sollen die Transaktionskosten sinken, die Geschwindigkeit sowie die Sicherheit steigen. Auf einer Konferenz in Paris berichtete Ripple, dass die Adaption des nativen Assets von Ripple, XRP, wächst und gedeiht.

Marjan Delattine, globaler Bankchef von Ripple, führt auf dem Gipfeltreffen der Pariser Blockchain-Woche aus, dass mindestens zehn große Finanzinstitute XRP nutzen. Signifkant sei aber weiterhin, dass es vor allem kleinere Unternehmen sind, die auf Ripple zukommen und die Vorteile von XRP in der Praxis nutzen möchten (frei übersetzt):

Entsprechende Bankgeschäfte sind sehr kompliziert und verursachen hohe Kosten. Die meisten dieser Kosten beziehen sich auf die Verwaltung der Liquidität. Dies bedeutet, dass Milliarden oder Billionen Geld in Konten eingeschlossen sind, um Geld weltweit zu bewegen.

Ich denke, die Art und Weise, wie wir den Anwendungsfall des Crypto-Assets sehen, in diesem Fall XRP, ein Live-Produkt, hängt davon ab, wie Sie auf Abruf Liquidität beschaffen können. Dies hat insbesondere für – nicht unbedingt große Banken – einen großen Einfluss, da sie offensichtlich über eine unterschiedliche Kapitalausstattung verfügen – aber kleinere Institutionen, die viel Geld dafür zahlen, dass das Zielkonto in einer Nostro-Vostro-Beziehung gehalten wird, wie wir es nennen. Sie kämpfen tatsächlich mit diesen Kosten. Besonders bei den Anforderungen des Regulators.

Der Anwendungsfall, den wir sehen, besteht also eindeutig darin, nicht gleichmäßige Konten oder Gelder in der Zielwährung zu führen, sondern wie Krypto-Assets, in diesem Fall XRP, verwendet werden können, um bedarfsgerechte Liquidität zu einem günstigeren Preis zu erhalten . Das Produkt wurde Ende letzten Jahres in Betrieb genommen. Wir haben zehn Finanzinstitute, die das aktiv nutzen, und das Volumen steigt tatsächlich jeden Tag.

Ripple-Fans kritisieren oft, dass viele Schwergewichte der Finanzbranche zwar oft die Softwarelösung xCurrent nutzen, um ihre grenzüberschreitenden Zahungen zu optimieren. Jedoch kommt dabei der das digitale Asset, XRP nicht zum Einsatz. xRapid hingegen verwendet XRP, um digitale Werte von A nach B zu transportieren. Ripple hat xRapid letztes Jahr auf den kommerziellen Markt gebracht, seit dem steigt die Adaption weiter. Einige Unternehmen die xRapid nutzen sind unter anderem:

  • Euro Exim Bank
  • Bittrex
  • Bitso
  • Bitstamp
  • Mercury FX
  • Catalyst
  • SBI Virtual Currencies
  • SendFriend

Die Schwierigkeit bei einer schnellen Adaption von xRapid besteht laut CEO von Mercury FX darin, dass die Infrastruktur für xRapid zunächst aufgebaut werden muss. xRapid tauscht die ursprüngliche Währung des Quelllandes einer Überweisung in XRP, um diese dann im Zielland, z.B. gegen Peso wieder zu tauschen. Dieser Swap muss in der Regel an einer Kryptowährungsbörse passieren. Exchanges sind jedoch dafür bekannt, dass sie keine vollständigen KYC-Kontrollen durchführen, auch wenn der Trend ganz klar in diese Richtung geht. Dies bedeutet, dass Mercury FX sich an die von Ripple empfohlenen Börsen halten muss. Dies ist für eine schnelle Verbreitung nicht immer förderlich, beschreibt Alastair Concastance gegenüber decryptmedia.

Featured Image: AlekseyIvanov | Shutterstock

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