Facebook will bei Krypto-Werbung weniger streng sein

Facebooks strenge Werberestriktionen im Krypto-Zusammenhang wird abermals in Punkten korrigiert – im Sinne möglicher Werbepartner.

Bessere Möglichkeiten für Werbende und weniger Verbote?

Kürzlich wurde endlich bekannt, wie sich Facebook seinen Einstieg ins Krypto-Geschäft vorstellt und welche Partner dabei behilflich sein sollen, damit alles von Anfang an rund läuft. Im Zuge der Meldungen berichteten Experten außerdem, dass Nutzer des Social-Media-Konzerns in Zukunft auch mit Coins belohnt werden sollen, wenn sie Werbeinhalte anschauen. Und an genau dieser Stelle schließt sich in gewisser Weise der Kreis. Wie der Suchmaschinenriese Google hatte Facebook vor allem massiv Werbung für ICOs, den Bitcoin und andere digitale Währungen von Ark bis Zcash blockiert. Dieses Werbeverbot will das Unternehmen nun aktuellen Berichten zufolge endlich lockern.

Bei vielen Themen könnten sich Werbechancen verbessern

Zumindest in Teilen will man sich scheinbar von der bis dato strengen Werbepolitik in diesem Zusammenhang verabschieden, wie es aus dem Umfeld des Zuckerberg-Portals heißt. Die Fans von Ethereum und Co. wird es ebenso freuen wie Interessen, die auf der Suche nach guten Wallets sind. Die Plattform ließ durchblicken, dass sich die Verbotslockerung generell auf Produkte beziehen wird, die einen Kontext mit Kryptowährungen sowie Krypto-Dienstleistungen erkennen lassen. Nach eigener Aussage reagiert man damit in erster Linie auf die Wünsche und Forderungen der eigenen Nutzer. Die lange Zeit erforderlichen Vorgenehmigungen sollen für Anzeigen nun entfallen, was den Aufwand für potenziell werbende Krypto-Unternehmen merklich reduzieren soll. Auch für News, Bildungsangebote und Events mit Bezug zur Kryptowelt sollen die vereinfachten Rahmenbedingungen ab sofort gelten.

Plattform will scheinbar eigenen Coin-Start vorbereiten

Für die Krypto- und Blockchain-Branche könnte nun eine neue Zeit anbrechen, auch wenn Facebook in vielen Punkten an der bisherigen Arbeitsweise festhalten wird. Beobachter sehen in dem Schritt vor allem vorausschauende Planung. Kommt der Stablecoin aus dem Hause Facebook für den Einsatz auf der Plattform und im Messenger auf den Markt, könnten Kritiker sonst auf das Messen mit zweierlei Maß hinweisen. Durch das Aufweichen des Verfahrens der Werbe-Überprüfungen nimmt das Unternehmen kritischen Stimmen im Vorfeld bereits den Wind aus den Segeln. Es ist im Grunde die zweite Lockerung der Regularien, denn schon Mitte 2018 waren einige Änderungen vorgenommen worden. Vor Facebook machte vor einiger Zeit auch die US-Bank JPMorgan mit einem eigenem Stablecoin mit Kopplung an den US-Dollar von sich reden.

Featured Image: Von PixieMe | Shutterstock.com

Investieren ist spekulativ. Bei der Anlage ist Ihr Kapital in Gefahr. Diese Website ist nicht für die Verwendung in Rechtsordnungen vorgesehen, in denen der beschriebene Handel oder die beschriebenen Investitionen verboten sind, und sollte nur von Personen und auf gesetzlich zulässige Weise verwendet werden. Ihre Investition ist in Ihrem Land oder Wohnsitzstaat möglicherweise nicht für den Anlegerschutz geeignet. Führen Sie daher Ihre eigene Due Diligence durch. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten. Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen