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Regierung Südkoreas erhöht Blockchain Investments 2019 deutlich

19 Dezember 2018 By Matthias Nemack

Südkorea reagiert auf die erfolgreichen Investitionen im Jahr 2018 – das Land plant scheinbar eine erhebliche Aufstockung seiner Finanzspritzen für Projekte, die den Einsatz der Blockchain in verschiedenen Wirtschaftsbereichen erforschen und vorantreiben sollen.

Deutlich mehr Geld – auch für staatseigene Projekte

Asien ist generell ein gutes Pflaster für Bitcoin und viele andere digitale Währungen. Nicht nur deshalb, weil viele Währungen in China, Japan oder anderen asiatischen Ländern entstanden sind. Auch viele Branchen wie der Tourismus ist dort bereits vielerorts weiter, als man es den meisten europäischen Staaten attestieren kann. Und wenn es nach der Regierung Südkoreas geht, will man auch weiterhin tatkräftig an der Weiterentwicklung der Blockchain Technologie mitwirken. Um sich einen Spitzenplatz zu sichern, will die Regierung im kommenden Jahr etwa umgerechnet 18 Millionen Dollar in neue Projekte stecken. Diese Meldung war zur Wochenmitte in Landesmedien publik geworden.

Ministerium will auch die Wirtschaft stärken

Die Berichterstatter berufen sich wiederum auf Informationen aus dem Umfeld des südkoreanischen Wissenschaftsministerium. Die geplante Summe liegt deutlich über der Investition aus diesem Jahr. 2018 wurden in verschiedene Initiativen mit Bezug zur Blockchain „nur“ etwa 10 Millionen USD bereitgestellt für Projekte in diesem Bereich. Etwa ein Dutzend Projekte will das Ministerium angeblich in eigene Projekte stecken. Weiterhin sollen Gelder in Start-ups fließen. Ein Teilbereich der Projekte sollen Tests im Bereich Logistik sein. Unter anderem möchte die Regierung wohl die in der Krise steckende Schifffahrtsindustrie auf diesem Wege fördern. Aus diesem Grund wird das Ministerium für Ozeane und Fischerei eingebunden, wie es in den Meldungen heißt. Zudem plant Südkorea den Einsatz der Blockchain, um seine führende Rolle als Mitglied der Top 10 der Exportnationen zu festigen und auszubauen.

Politische Marschrichtung bleibt dieselbe

Mitwirken wird wohl wie gehabt das Unternehmen Samsung SDS, welches seit längeren rund um Blockchain-Modelle mit der Politik kooperiert. Der Haken an der Meldung: Am politischen Umgang an sich mit Ethereum, Litecoin und Co. wird sich im Land einstweilen nichts ändern. So wird beispielsweise das Verbot für ICOs in seiner derzeitigen Form nicht allzu bald korrigiert werden.

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