HomeNewsOverstock: tZERO soll Lizenz von US-Behörden

Overstock: tZERO soll Lizenz von US-Behörden

Der Anbieter der App tZERO, Overstock, zieht aktuell auf eine Broker-Lizenzierung durch US-Behörden ab. So will man Interessenten den Handel mit klassischen Aktien, vor allem aber Security Token ermöglichen. 

Overstock gehört zur ersten Riege der Anbieter für den Bitcoin-Handel. Durch die Etablierung seiner tZERO Crypto App möchte das Unternehmen seinen Service bekannter und erfolgreicher machen.

Pünktlich zum 30.04.2020 kündigte die Kryptobörse Ihre Pläne im Rahmen Ihrer Gewinnmeldung für das erste Jahresquartal 2020 an. Sollte das Vorhaben von Erfolg gekrönt sein, können Nutzer des Angebotes tZERO Crypto Kryptowährungen, Sicherheitstoken wie auch normale traditionelle Aktien über die bekannte Plattform handeln. tZERO-Experte Saum Noursalehi kündigt einen Antrag auf Zulassung bei Aufsichtsbehörden für das zweite Quartal des Jahres 2020 an. Hierzu heißt es beim Unternehmen:

„tZERO möchte mit der eigenen Krypto-Wallet die Security Token-Akzeptanz steigern.“ 

Dies war aktuellen Interviews des Chefs der Plattform zu entnehmen. Im Bereich des Wertpapierhandels gehört tZERO aktuell bereits zu den wichtigsten Anbietern. Mit ihrem Angebot „tZERO ATS“, der eigen Token-Einheit verbuchte der Betreiber zwischen Januar und Ende März 2020 einen Akzeptanzanstieg von nicht weniger als 40 %.

Um das selbst gesteckte Ziel zu erreichen, möchte der Broker ein eigenes Tochterunternehmen namens tZERO Markets auflegen. Dass dies mit einigem Aufwand verbunden ist, weiß Unternehmenschef Noursalehi durchaus. Der größte Risikofaktor trotz aller Hoffnungen auf eine Zulassung im zweiten Quartal 2020: die Unentschlossenheit der zuständigen Aufsichtsbehörden.

Unterstützen soll die innovative App TZROP und OSTKO sowie verschiedene andere Krypto-Vermögenswerte und traditionelle Aktien. Das klare Ziel der App ist ein weitreichender Anstieg der Nutzerzahlen infolge einer konstanten Erweiterung des (Krypto-) Wertpapier-Potfolios auf der Plattform.

Das aktuelle Vorhaben für den Start von tZERO Markets soll bereits seit Jahresbeginn schon auf dem Tisch der zuständigen Behörden – genauer der FINRA – liegen.

COVID-19 lässt Zahl der Investoren zurückgehen

TZERO verfolgt mit seinem Ansatz einen klaren Plan. Das Unternehmen möchte die Zahl der Investoren erhöhen und dem traditionellen Wertpapiermarkt den Kampf ansagen. Das Ziel: Man möchte zukünftig das Angebot von zwei Digital-Assets ausbauen. Schließlich vertrauen über 200 Anbieter auf die Dienste der tZERO-Plattform bei der Ausgabe eigener Digital-Wertpapiere.

Auch der Betreiber der Plattform ist sich der Probleme wegen des COVID-19-Einflusses bewusst. CEO spricht von einem regelrechten Chaos in der momentanen Lage, wenn um die Frage nach enormen Marktvolatilität infolge der Corona-Pandemie geht.

Jonathan Johnson, seines Zeichens CEO im Hause Overstock bringt es auf den Punk:

„So lange der Markt noch keine Normalisierung aufweist, haben sich viele Emittenten (Herausgeber) digitaler Wertpapiere Zurückhaltung auferlegt. TZERO verbucht vor dem Hintergrund der Krise eine sinkende Zahl der Emittenten, die auf der Plattform Kapital zu beschaffen versuchen.“

Ungeachtet der Probleme stieg der Overstock.com-Umsatz im April 2020 um nicht weniger als 120 & im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zu normalen Wertpapieren profitierte der Kryptosektor stärker.

Insgesamt wächst das Interesse des Marktes für Firmen der Blockchain-Branche vergleichsweise deutlich. Aus dem einfachen Grund, weil viele Investoren in der Blockchain-Technologie eine mögliche Lösung der bestehenden Probleme sehen.

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