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New Jersey sendet Abmahnung an BlockFi

Der CEO von BlockFi, Zac Prince, bestätigte Anfang der Woche, dass die Firma eine Unterlassungsverfügung vom New Jersey Bureau of Securities erhalten hat

Laut BlockFi-Chef Zac Prince hat das New Jersey Bureau of Securities (NJBoS) das Krypto-Lending-Unternehmen aufgefordert, keine verzinslichen Krypto-Konten mehr für Neukunden anzubieten. Das in New Jersey ansässige Unternehmen bietet seit 2019 das BlockFi Interest Account (BIA) an. Prince hat inzwischen enthüllt, dass die Anordnung keine bestehenden Kunden betraf und somit alle Aspekte des BlockFi-Portfolios für diese Kunden zugänglich bleiben würden.

„Wir bleiben für unsere bestehenden Kunden in New Jersey voll funktionsfähig. Alle Aspekte der BlockFi-Plattform sind weiterhin für unsere Kunden in New Jersey zugänglich. Die Anordnung sieht vor, dass BlockFi ab dem 22. Juli 2021 keine neuen BIA-Kunden mit Wohnsitz in New Jersey mehr annimmt“, teilte Prince mit.

Er bekräftigte auch, es sei weiterhin das Ziel von BlockFi, mit den Behörden zusammenzuarbeiten, um ihre verfügbaren Produkte zu erläutern, die er als konform und angemessen bezeichnete. Ferner stellte er klar, die Annahme des NJBoS, dass es sich bei BIA um ein Wertpapier handele, sei unzutreffend und betonte, das Unternehmen werde weiterhin die Interessen der Kunden schützen.

Der stellvertretende Generalstaatsanwalt von New Jersey, Andrew Bruck, erklärte, die Anordnung sei eine Folge des Verkaufs unregistrierter Wertpapiere, was gegen die Wertpapiergesetze von New Jersey verstoße. Er bekräftigte, der Bundesstaat habe den Krypto-Sektor scharf überwacht, um die Einhaltung der Anlegergesetze zu gewährleisten, und warnte, kein Beteiligter sei von dem Gesetz ausgenommen.

„Niemand bekommt einen Freifahrtsschein, nur weil er auf dem sich schnell entwickelnden Kryptowährungsmarkt tätig ist.“

Bruck teilte auch mit, dass BlockFi die besagten Krypto-Zinskonten in anderen Bundesstaaten wie New York nicht anbietet, was seiner Meinung nach an den dort geltenden Gesetzen liegen könnte. Nach der Ankündigung bemerkte Kaitlin Caruso, die amtierende Direktorin in der Abteilung für Verbraucherangelegenheiten, dass DeFi-Produkte ein erhebliches Risiko bergen, welches sogar höher ist als das Risiko, das aus der Volatilität von Krypto resultiert. Sie warnte, dass, obwohl Institutionen wie BlockFi mit traditionellen Finanzplattformen übereinzustimmen schienen, sie die Anleger ungeschützt und verwundbar ließen.

New Jerseys Anordnung kam bei den Nutzern nicht gut an, die darauf bestanden, dass BlockFi keine Wertpapiere über ihre verzinslichen Konten anbot. Einige argumentierten, dass New Jerseys Entscheidung möglicherweise dazu diente, die Banken zu schützen. Nachdem New Jersey mit BlockFi ins Gericht gegangen war, zog die Alabama Securities Commission nach. Gestern ordnete die Kommission an, dass BlockFi „einen Grund nachweisen“ muss, andernfalls riskiert sie ein Betriebsverbot für das Anbieten nicht registrierter Wertpapiere.

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