HomeNewsMonero-Kurs steigt dank Partnerschaft mit Merchandise-Plattformen

Monero-Kurs steigt dank Partnerschaft mit Merchandise-Plattformen

Monero hat gestern, wie das Forbes Magazin berichtet, eine Kooperation mit Manhead Merchandise und Global Merchandise Services unter dem Namen „Project Coral Reef“ bekanntgegeben. Merchandise-Produkte von über 40 weltbekannten Musikern können auf den Plattformen ab sofort per Monero bezahlt werden. Der Monero-Kurs reagierte auf diese Nachricht sehr positiv und stieg die letzten 24 Stunden um rund 28 Prozent. Aber auch weitere Gründe könnten den Kurs von Monero weiter nach oben treiben.

Die beiden Merchandise-Plattformen können weltbekannte Musiker, wie Mariah Carey, Marilyn Manson, Motörhead, Slayer, Weezer, Sia und Fallout Boy vorweisen. Ab sofort können Fans der Musiker Fan-Artikel somit per Monero zahlen. Mit der Kooperation macht Monero einen wichtigen (ersten) Schritt in Richtung Mainstream-Adaption.

Zur Abwicklung der Zahlungen auf den Webseiten von Manhead Merchandise und Global Merchandise Services wird der Zahlungsdienst „GloBee“ dienen, der von Monero Core-Entwickler Riccardo Spagni gegründet wurde und der die Bezahlung mit der Kryptowährung Monero ermöglicht.

Weitere Faktoren hinter der Monero-Kursrally

Zur Redaktionszeit notierte der Monero-Kurs bei rund 250 Euro pro Token. Anfang November dieses Jahres lag ein Token Monero noch bei rund 74 Euro. Die Marktkapitalisierung ist im selben Zeitraum von rund 1,0 Milliarden Euro auf 3,8 Milliarden Euro angestiegen. Damit belegt Monero momentan Platz 9 aller Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung.

Monero Kurs Chart

Neben der Bekanntgabe des „Project Coral Reef“ und des stark bullischen Kryptomarktes im Monat November könnten aber auch noch andere Faktoren zur Kursrally beigetragen haben.

Ein wichtiger Faktor könnte ausgerechnet der direkte Konkurrent Zcash sein. Sowohl Monero als auch Zcash werben mit vollständig anonymen Transaktionen. Die Universität von Michigan in Person von dem Forscher Jeffrey Quesnelle hat nun aber eine Studie veröffentlicht, die sich mit den anonymen Transaktionen von Zcash beschäftigt hat und kein so gutes Ergebnis für Zcash feststellt.

Der Forscher fand heraus, dass derzeit nur 31,5 Prozent der Transaktionen, die die zk-SNARKS-Kryptographie verwenden, anonym sind. Ursache ist das Nutzungsverhalten der Anwender, wodurch laut Studie die anonymen Adressen mit den ursprünglichen Adressen verknüpft werden und so trotz zk-SNARKS sichtbar werden.

Zcashs Gründer Zooko Wilcox und Jack Gavigan haben dies in einem Blogbeitrag bestätigt und auf das falsche Nutzungsverhalten verwiesen. Sicherheitslücken seien laut Wilcox nicht vorhanden.

Spagni äußerte sich daraufhin über Twitter und erinnerte sich an einen Tweet von NSA-Whistleblower Edward Snowden, der Zcash gelobt hatte und Monero als „Amateurkrypto“ bezeichnet hatte.

Monero vs. Edward Snowden
Quelle: Twiiter.com

Des Weiteren hat sich auch wieder einmal John McAfee in einer Episode von Real News zu Wort gemeldet und Monero als beste Alternative zu Bitcoin gelobt. Seiner Ansicht nach ist Monero der einzige ernsthafte Konkurrent für Bitcoin.

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