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MMA: Fans können bald Spieler als Token erwerben

26 Februar 2020 By Matthias Nemack

Nach dem Fußballsektor entdeckt auf der MMA-Verband UFC zusammen mit einem bekannten Partner die Möglichkeiten, die von der Blockchain ausgehen.

Mixed Martial Arts-Starts „landen“ auf der Blockchain

Im Fußball gibt es bereits eine Bemühungen, die Blockchain in Geschäftsmodelle einzubinden. Paris St. Germain etwa teilte schon vor einiger Zeit mit, Fans über einen Token die Chance zur Teilhabe bei relevanten Club-Entscheidungen bieten zu wollen. Aus Gibraltar wiederum war schon vor längerem zu vernehmen, dass man Spieler zukünftig zumindest anteilig in digitalen Währungen bezahlen wolle. Ein wichtiger Schritt zur fortgesetzten Adaption von Coins wie BTC oder Ethereum, schließlich begeistert das runde Leber Fans rund um den Globus. Auch der Sportsektor Mixed Martial Arts (MMA) gilt als innovationsfreudig. Die Fans dieser Sparte sollen nun ebenfalls in den Genuss von Leistungen in Verbindung mit der Blockchain Technologie kommen. Das teilte das Entwicklungsunternehmen Dapper Labs ganz aktuell mit. Der Dienstleister zeichnet für die Entwicklung des Blockchain-basierten Spiels „CryptoKitties“ verantwortlich. Geplant sind nun Sammelkarten für die weltweite MMA-Fanbase.

Plattform Flow ermöglicht die Ausgabe

Zusammen mit dem MMA-Verband UFC teilte das Unternehmen mit, besagte Sammelkarten gemeinsam zu entwickeln. Daraus ergibt sich also abermals eine direkte Verbindung der Kryptowelt auf der einen und dem Sportbereich auf der anderen Seite. Es entsteht möglicherweise eine fruchtbare Kooperation, aus der sich weitere Ansätze ergeben könnten, die bei gleichermaßen Blockchain-, Gaming- und Sportbegeisterten für Interesse sorgen sollen. Von nicht weniger als einem innovativen Digitalerlebnis kündet die zugehörige Pressemeldung vom gestrigen Dienstag. Käufer können dann in digitaler Form Sammelkarten wichtiger Kampfsportler kaufen und sammeln. Als technische Infrastruktur wird Dapper Labs: Portal „Flow“ dienen. Auch einen Starttermin für die Plattform kündigen die beiden hoffnungsvollen Partner an. Noch in diesem ersten Jahresquartal 2020 will man die ersten Schritte in Angriff nehmen.

Kämpfer können inviduell verwaltet oder angeboten werden

Auf besagter Plattform entstehen Apps, Games sowie – hier schließt sich der Kreis – Artikel, die bei Fans und Sammlern mehr oder minder begehrt sind. Der Start des Formats soll ebenfalls noch in diesem Jahr erfolgen. Fans mit allgemeinem Interesse oder Vorlieben für einzelne Akteure können dann virtuell ein Motiv/eine Karte der diversen Kämpfer tokenisiert erwerben. Die Fighter wiederum können Inhaber dann digital ins Trainingskampf schicken, nach ihren Ideen ernähren oder andere Einstellungen vornehmen. Die Eigentumsrechte am jeweiligen Token sollen laut Dapper Labs vollends an die Käufer übergehen. Nicht ausgeschlossen, dass die vermeintlich limitierten Objekte später selbst echten Sammlerwert haben. Ein reines Spielevergnügen wäre der Token bzw. das Profil unterm Strich nicht. Bindeglied zwischen dem Portalbetreiber und dem Verband war der renommierte Blockchain-Investor Endeavor. Die UFC betont, seit jeher an neuen Technologien interessiert zu sein, um Fans einen digitalen Mehrwert zu bieten.

Featured Image: Piotr Swat | Shutterstock.com