Linux User von Bitcoin Mining Malware bedroht

Auch Linux-Systeme sind Hackern-Ziele. Das zeigt eine Meldung, die sich auf eine perfide Malware bezieht. Sie nutzt PCs nicht nur fürs Bitcoin Mining.

Täter gehen an die Basis des System fürs Bitcoin Mining

Wenn am Kryptomarkt Gefahren wie von Trojanern und Malware die Rede ist, geht es zumeist um die Betriebssysteme Windows und Apple. Beide Systeme sind beliebte Angriffsflächen für Hacker. Häufig geht es um Attacken, nach deren Erfolg unbemerkt Bitcoin Mining über die Rechner der betroffenen User betrieben wird. Auch einige andere Coins wie Monero schürfen die Täter später gerne, ohne dass dies den Rechner-Nutzern auffällt. Die Folge sind beispielsweise steigende Stromkosten und schwindende Rechnerleistungen. Das gerade bei Technikfans beliebte Betriebssystem Linux kommt eher selten im Zusammenhang mit Malware zur Sprache. Als Grund nennen Experten gerne die Tatsache, dass Linux zu selten genutzt wird, als dass sich Hacker die Mühe machen würden. Aufwand und Nutzen der Entwicklung stehen angeblich in keinem guten Verhältnis. Nun berichten Medien aber über eine Malware-Entdeckung zweier Analysten.

Gefahr greift auf den Kernbereich des Systems

Jakub Urbanec und seine Kollege Augusto Remillano II sind Spezialisten für IT-Sicherheit. In einem Fachbeitrag auf der Webseite „Trend Micro“ – einem Blog zum Thema Security Intelligence – teilten in einem Artikel mit: Sie haben aktuell sehr wohl Malware für Linux enttarnt. Und diese Mining Anwendung hat es den Profis zufolge durchaus in sich. Nicht nur wegen der Verschlüsselung des Bitcoin Minings an sich ist die Malware wohl etwas anders als vergleichbare Bedrohungen. Dass sogenannte „Kernmodule“ für Linus geladen und als „Versteck“ für die Malware installiert werden, ist wohl eine Besonderheit dieses Programms. Zum Einsatz kommt ein Rootkit, welches vom Anwender unerkannt bleibt und ohne zusätzliche Bestätigung im Vorfeld auskommt. Das betroffene Systeme bemerkt die Infizierung aus diesem Grund schlicht nicht.

Hohes Risiko für alle Rechnerinhalte

Nicht genug, dass die „Skidmap“ (so der Name einer solcher Software) Mining von Bitcoins zulasten der Rechner betreibt. Laut den Experten erhalten Cyberkriminelle so auch insgesamt Zugang zum System durch eine spezielle Datei. So können sich Täter bequem auf den Rechnern anmelden und auch alle vorhandenen Dateien und Daten anschauen und abrufen. Um welches Format es sich namentlich handelt, ist bisher nicht bekannt. Ein zusätzliches Problem der Bedrohung ist zudem, dass die Entfernung deutlich aufwendiger ist. Eben weil sie de Kern des Betriebssystems modifiziert. Vermeintlich sind selbst schon vom User später noch potentiell Infektions-bedroht. Gleiches soll für Daten gelten, die Anwender wiederherstellen. Es zeigt sich also: Nicht nur de großen Systeme sind aktuell von Malware bedroht, die auch über illegale Browser-Anwendungen den Weg auf die Rechner finden.

Featured Image: Von solarseven | Shutterstock.com

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