Bitcoin Mining Difficulty erreicht Allzeithoch

Die Bitcoin Mining Difficulty ist in den letzten 30 Tagen um mehr als 17 Prozent gestiegen und hat einen neues  Allzeithoch (ATH) für das Netzwerk erreicht.

Wie die Daten von bitcoinity.org zeigen, hat die Bitcoin Mining Difficulty ein Allzeithoch von 7,46 T erreicht hat. Damit wurde das bisherige Allzeithoch von 7,45 T von Anfang Oktober 2018 übertroffen. Das Allzeithoch bedeutet, dass das Netzwerk jetzt sicherer ist als je zuvor ist. Die Schwierigkeit bezieht sich auf die Rechenleistung, mit der Miner die kryptographischen Gleichungen lösen müssen, die erforderlich sind, um einen neuen Block im Netzwerk zu „minen“.

Darüber hinaus widerlegt das Allzeithoch die von den Mainstream-Medien Ende 2018 propagierte „Mining Death Spiral“, als die Lukrativität Bitcoin zu minen drastisch gesunken ist und zahlreiche Miner ihre Geräte abschalten mussten. Dies war zu einer Zeit, als BTC einen 2018er Tiefststand von 3.100 USD erreichte.

Die neuliche Zunahme der Mining Difficulty hängt direkt mit der Zunahme von Minern im BTC-Netzwerk zusammen, was bedeutet, dass die Zahl der Miner im Ökosystem Bitcoin steigt. Auch die Hashrate von Bitcoin ist seit Dezember 2018 stetig gestiegen, nachdem die Hash-Rate aufgrund des Preisverfalls von Bitcoin ein sehr niedriges Niveau in 2018 erreichte. Aktuell liegt die Hashrate für Bitcoin bei rund 58 TH/s, 2 TH/s davon entfernt, ein Allzeithoch zu erreichen.

Ein Argument für einen Bullenmarkt

Bereits länger wird argumentiert, dass eine steigende Hashrate und Bitcoin Mining Difficulty ein bullisches Zeichen sind. Die steigende Hash Rate zeigt, dass die Mining-Branche boomt und positive Erwartungen an den Bitcoin Preis hat.

Die Hashrate bezeichnet die Rechenkraft des Bitcoin-Netzwerks, um die aus Sicherheitsgründen notwendigen mathematischen Rechenoperationen zu lösen, bevor ein Block in die Blockchain geschrieben wird. Die Hashrate spiegelt dabei die Anzahl der Versuche wieder, die eine Einheit unternehmen kann, wenn sie die Rechenoperation löst. Da das Mining bekanntermaßen sehr kostenintensiv ist und einen hohen Verbrauch an Elektrizität hat, müssen Miner stets die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten. Eine größere Mining Difficulty bedeutet dabei eine größere Konkurrenz und damit eine niedrigere Wahrscheinlichkeit einen Bitcoin zu minen.

Hashrate und Mining Difficulty sind deshalb neben dem Preis wichtige Faktoren. Wenn die Hashrate steigt, steigt der Schwierigkeitsgrad und dies wiederum führt dazu, dass die Miner einen geringere Menge an BTC und einen geringeren Teil der Transaktionsgebühren verdienen. Das die Hashrate weiter steigt, zeigt nach Meinung vieler Experten deshalb, dass die Miner bullischer denn je sind und weitere Kursanstiege in naher Zukunft erwarten.

Featured Image: Morrowind | Shutterstock

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