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MicroStrategy hält jetzt über 100.000 Bitcoins

Der Business-Intelligence-Anbieter kündigte seinen jüngsten Zukauf Anfang dieser Woche in einer Pressemitteilung an

Die Firma MicroStrategy, Anbieter von Enterprise Business Intelligence und Software, gab am Montag bekannt, dass sie einen weiteren großen Bitcoin-Kauf im Wert von etwa 490 Millionen Dollar abgeschlossen hat. Der jüngste Erwerb von 13.005 Coins hat zur Folge, dass der Hersteller von mobiler Software nun mehr als 100.000 Bitcoins in seiner Reserve hält. Die Firma hatte angedeutet im Rahmen einer Anleiheemission $500 Millionen für den Erwerb von Krypto-Vermögenswerten auszugeben.

Der Geschäftsführer und Mitbegründer Michael Saylor teilte die Nachricht über den Kauf via Twitter mit: „MicroStrategy hat weitere 13.005 Bitcoins für ~$489 Millionen in bar zu einem Durchschnittspreis von ~$37.617 pro Bitcoin gekauft.“

Die Bitcoin-Position, die das an der NASDAQ notierte Unternehmen hält, entspricht etwa 0,56% des zirkulierenden Angebots der Kryptowährung und 0,5% des Gesamtvorrats.  Um die Gesamtsumme von 105.085 Bitcoins zu erwerben, hat MicroStrategy 2,741 Milliarden Dollar ausgegeben. Das bringt den durchschnittlichen Kurs jedes gehaltenen Coins auf $26.080. Bitcoin befindet sich jedoch seit Montag in einem Abwärtstrend und erreichte laut den Daten von CoinMarketCap am Dienstag einen Tiefstand von $28.893,62, bevor er gestern eine Aufholjagd startete.

Die Aktien des Unternehmens stürzten Stunden nach dem Kauf entsprechend dem Kursverfall von Bitcoin ab. Das in Virginia ansässige Unternehmen ist in den letzten Monaten seit seinem Einstieg in den Kryptowährungsmarkt deutlich gewachsen. Es ist jetzt eines der beliebtesten Unternehmen in den USA und hat wohl andere Unternehmen beeinflusst, sich dem Trend der Bitcoin-Währung anzuschließen.

Saylor, der sich für die Investition in Bitcoin ausgesprochen hat, sprach kürzlich über das unerbittliche Streben nach mehr des Krypto-Vermögenswertes. In einem CNBC-Interview letzte Woche sagte der Bitcoin-Befürworter: „Wir haben unsere Aktionärsbasis umgestellt und uns in ein Unternehmen verwandelt, das in der Lage ist, Unternehmenssoftware zu verkaufen und Bitcoin zu erwerben und zu halten, und zwar erfolgreich mit einem Hebel.“

Die Krypto-Community reagierte auf den Kauf mit Bedenken. Zu den namhaftesten gehörte Wall-Streets Peter Schiff, der sich scheinbar über das Unternehmen lustig machte mit seiner Bemerkung: „Ziemlich bärisch, dass Sie schon so viel Bitcoin gekauft haben und der Kurs trotzdem weiter fällt.“

Sven Henrich antwortete ebenfalls auf Saylors Tweet und schrieb: „Verstehe die Überzeugung. Frage allerdings: Da der durchschnittliche Kurs und der eingesetzte Hebel beide gestiegen sind, was ist das Risikoprofil/die Konsequenz, wenn Bitcoin unter den durchschnittlichen Haltepreis fallen würde?“

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