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Messari fügt Huobi, OKEx und Upbit zur Top 10 der Börsen mit „realem Volumen“ hinzu

22 Mai 2020 By Benson Toti

Messari veröffentlicht eine Liste der Top-10-Börsen mit „Realem Volumen“. Nur drei der genannten Anbieter sind neu gelistet.

Huobi, OKEx und Upbit finden sich auf der Börsen-Liste des Krypto-Forschungsunternehmens Messari, die behaupten, „echtes Volumen“ bereitzustellen.

Die Börsen, die in einem früher erschienenen Bitwise-Bericht nicht vertreten waren, listeten ebenfalls 10 Börsen mit „echtem Volumen“ auf.

Messari „Real Volume“ -Metrik wurde laut der Firma eigens für eine sogenannte neue „Ranking-Methode“ entwickelt. Bei der neuen Version wurden zehn neue Börsen hinzugefügt.

Bitwise hatte im Mai 2019 herausgebracht, dem zufolge etwa 95 % des gemeldeten BTC-Handelsvolumens „gefälscht“ sei.

In einem Bitwise-Antrag zur Genehmigung eines Cryptocurrency Exchange Traded Fund (ETF) die US-Aufsicht United States Security Exchange Commission (SEC) kam das Unternehmen zum Ergebnis, dass zehn Börsen zu 100 % reale Handelsvolumina bereitstellten.

Als Top 10 listet der Bitwise-Bericht die Plattformen, Binance, Bitfinex, Bitflyer, Bitstamp, Bittrex, Coinbase Pro, Zwillinge, itBit, Kraken sowie Poloniex.

Durch die neue Methodik des Forschungsunternehmens nimmt Messari nun auch die Dienstleister Huobi, OKEx, Upbit, Liquid und Bithumb in die Zusammenfassung auf.

Laut Messari war die Bitwise-Metrik ein Novum, die jedoch „einige der größten Märkte der Krypto-Welt ausgelassen habe“.

Messari-CEO Ryan Selkis ist der Meinung, die Metrik habe einige Portale mit „etwas“ überbewerteten Volumina“ übersehen. Zugleich seien einige Anbieter „mit legitimem Handelsvolumen“ nicht aufgetaucht. Hier nennt der Firmenchef die koreanischen Anbieter Bithump, UpBit sowie CoinOne; auch Liquid aus Japan und – besonders wichtig – „Chinas Börsen Huobi, OKEx/KCoin und Gate.io mit Sitz in China“.

Auch wenn die Plattform koreanische und chinesische Börsen aufgenommen hat, hat sie einen „50-prozentigen Einschnitt vorgenommen“. Dies bedeute, die Plattformen müssten ihre „wahren Handelvolumina in Zukunft besser schätzen“.

Neue Metrik

Messaris neue Methodik nutzt zehn Statistiken von Drittanbietern, um die „Legitimität der Handelsvolumina“ zu kontrollieren.

Bestandteil der neuen Metrik sind laut Selkis Kriterien wie Rankings, Ratings, oder Schätzungen zur Liquidität der Börsen, wie sie von Analyseseite wie CoinGecko, CoinMarketCap, CryptoCompare und CryptoWatch (Kraken) Nomics zur Verfügung gestellt werden.

Es berücksichtigt auch Volumendaten von Daten zum Volumen vonseiten FTX,On-Chain-Transaktionsdaten vom Anbieter Chainalysis sowie „Anekdotendaten“ von aktuellen Top-Händlern am Markt.

Den Daten zufolge führt Global Player Binance die Liste wie gehabt an. Und das in einem Moment, indem es in der Krypto-Community einigen Unmut aufgrund der CoinMarketCap-Enscheidung zur Nutzung des gesamten Web-Verkehrs für das Ranking der Kryptobörsen auf der Plattform.

In dreimonatigen Abständen möchte Messari die eigene Methodik Prüfungen unterziehen. So können einzelne Analyse-Parameter ausgetauscht oder entfernt werden. Auch regelmäßige Optimierungen der Parameter zur Anpassung der Volumina sind geplant.