JP Morgan Chase: JPM Coin könnte von Verbrauchern genutzt werden

Der CEO von JP Morgan Chase, Jamie Dimon, hat erklärt, dass die neu angekündigte digitale Währung, der JPM Coin eines Tages von Verbrauchern genutzt werden könnte. Die digitale Währung, die derzeit von dem Institut und seinen Partnern getestet wird, wird als Stablecoin an den Wert des Dollars gekoppelt sein.

Dimon hat in 2017 und 2018 viel Zorn von der Kryptowährungsgemeinschaft wegen seiner Kommentare zu Bitcoin auf sich gezogen. So erklärte er beispielsweise, dass BTC ein „Betrug“ ist. Umso überraschender war die Ankündigung des JPM Coins.

Laut einem Bericht von CNBC hat Jamie Dimon nun weiterhin erklärt, dass der JPM Coin, über den wir vor wenigen Tagen berichteten, eines Tages von alltäglichen Verbrauchern verwendet werden könnte. Auf einem Investor Day, von dem erstmals CNBC berichtete und der am 26. Februar stattfand, deutete der CEO von J.P. Morgan Chase an, dass der derzeit in der Entwicklung befindliche Stablecoin des Unternehmens eines Tages seinen Weg in den Handel an einem offenen Markt finden könnte. Während eines Q&As sagte Dimon:

Der JPM Coin könnte intern sein…. eines Tages könnte er aber auch für Verbraucher sein.

Kryptowährung vs. digitale Währung

Während Dimons Kommentar weitgehend von einer laufenden Arbeit spricht und die offizielle Website berichtet, dass es keine aktuellen Pläne gibt, Einzelpersonen direkten Zugang zu gewähren, eröffnet er dem JPM Coin die Möglichkeit, sich zu etwas mehr als einem internen Zahlungsprotokoll zu entwickeln. Seit der Bekanntgabe der Münze vor zwei Wochen hat die JPM Coin eine heftige Debatte darüber ausgelöst, was eine „Kryptowährung“ im Vergleich zu einer digitalen Währung darstellt.

Das „Problem“ mit dem JPM Coin ist, dass sie sehr wenig in Bezug auf die von Bitcoin angebotene Währungsrevolution bietet. Das ist natürlich in der Sache der Natur. Ein Bankenriese, wie JP Morgan hat ein großes Interesse am Finanzstatus quo. Daher soll der JPM Coin auch von einem Netzwerk von Validatoren unterstützt, die von der Bank selbst genehmigt wurden. Dies hat zur Folge, dass wenn eine Transaktion als illegal angesehen wird, sie leicht zensiert werden könnte.

Trotzdem haben zahlreiche Analysten darauf hingewiesen, dass der Schritt der Bank zur Entwicklung eines internen Blockchain-Protokolls unabhängig vom Status von JPM Coin als Kryptowährung eine direkte Herausforderung für Ripple ist. Mit der Einführung der JPM Coin scheint es, dass zumindest eine Wall Street Bank danach strebt die internen Transaktionen selbst zu verbessern, anstatt eines der Protokolle von Ripple zu verwenden.

Mit der jüngsten Aussage von Jamie Dimon könnte es sogar sein, dass der JPM Coin zu einer handelbaren Währung wird und mehr als nur ein Blockchain-Tool ist. Trotzdem ist es wichtig zu wissen, dass der JPM Coin nie eine Kryptowährung im Sinne von Bitcoin sein wird, sondern lediglich das bestehende Finanzsystem erweitern und verbessern soll.

Featured Image: lentamart | Shutterstock

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