Charlie Lee gibt neue Fortschritte beim Datenschutz von Litecoin bekannt

Im Januar hat Charlie Lee, der Erfinder von Litecoin erstmals seine Pläne veröffentlicht, dass Litecoin Confidential Transactions und das MimbleWimble-Protokoll implementieren möchte, um LTC Nutzern mehr Privatsphäre zu geben. Seit dieser Ankündigung folgte jedoch eine lange Phase der Funkstille, und die Anhänger fragten sich, ob die versprochenen Datenschutzfunktionen jemals eingeführt würden.

Anfang des Jahres bestätigte Lee, dass er die Integration der MimbleWimble und Confidential Transactions in das Litecoin-Netzwerk in Betracht zieht, um den Datenschutz bei Litecoin zu verstärken, indem die Litecoin Adressen und der übertragende Betrag verborgen werden. Lee stellt fest, dass der Litecoin Github zwar inaktiv zu sein scheint, aber immer noch kontinuierliche Fortschritte bei der Verbesserung des Protokolls der Kryptowährung erzielt werden.

Die Hoffnung, dass beide Features doch noch umgesetzt werden, wurde damit wiederhergestellt, als Lee bekannt gab, dass zwei neue Entwickler dem Datenschutzprojekt von Litecoin beigetreten sind. Grin-Entwickler David Burkett wird zusammen mit einem anderen Entwickler unter dem Pseudonym „ecurrencyhodler“ das Litecoin-Team verstärken.

Burkett ist eng mit Grin verbunden, das neben Beam eins von zwei großen Mimblewimble Projekten ist. Obwohl beide in Bezug auf die Marktkapitalisierung relativ klein sind (Rang #85 bzw. #92), haben beide Projekte dazu beigetragen, dass Mimblewimble an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Litecoin könnte sich als der große Durchbruch von MimbleWimble erweisen.

Litecoins neu entdecktes Engagement für den Datenschutz kommt nur elf Tage nach einem durchgesickerten Gespräch, indem Lee erklärte, dass seine Bemühungen um die neuen Datenschutz-Features ins Stocken geraten sind:

Ich habe versucht, jemand anderen zu finden, der das Projekt leitet. Es werden Fortschritte gemacht. Nur nicht so schnell, wie es die Leute mögen, schätze ich.

Einen Tag nach dieser durchgesickerten Nachricht erklärte Lee öffentlich, dass er versuchen würde, „den Ball wieder ins Rollen zu bringen“. Lee betonte aber auch, dass er keine Frist setzen werde, was bedeutet, dass Litecoin bis Ende 2019 keine Datenschutzfunktionen einführen könne, wie er ursprünglich erklärt hatte. Obwohl das Update von einer Mehrheit in der Krypto-Community als positiv betrachtet wird, befürchten einige Nutzer, dass die Datenschutzfunktionen regulatorische Probleme aufwerfen könnte. So hat beispielsweise Coinbase UK kürzlich die Listung von ZCash aufgrund seiner Datenschutzfunktionen eingestellt.

Litecoins neuer Fokus auf die Privatsphäre stellt auch eine Abkehr von der bisherigen Strategie, die Adaption voranzutreiben dar. Charlie Lee erklärte auf Twitter:

Im Laufe des Jahres wurde ich mit einer Menge anderer Dinge, die meine Aufmerksamkeit erforderten, abgelenkt. Dazu gehörte auch die Arbeit der Litecoin Foundation zur Adoption und Sensibilisierung: Mammut Filmfestival, Glory Kickboxing, Feel the Kpop Konzert, Flexa SPEDN Support, die Miami Dolphins und mehr! Der Zweck der Litecoin Foundation ist zweigeteilt: die Arbeit an der Einführung von Litecoin und die Arbeit an der Entwicklung von Litecoin. In den letzten Monaten glaubte ich, dass Akzeptanz und Bewusstsein für mich ein wichtigerer Schwerpunkt war, als Entwicklung. Aber ich stimme zu, dass beide auf lange Sicht genauso wichtig sind.

Allerdings glaube ich, dass es für mich jetzt an der Zeit ist, den Fokus von der Akzeptanz zurück auf die Entwicklung verlege. Ich halte die Fungibilität nach wie vor für äußerst wichtig, und ich werde den Ball wieder auf MW/CT bringen. Diesmal werde ich keine Versprechungen zu Dates machen.

Featured Image: Sergey Tarasov| Shutterstock

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