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Lawrence Summers: Kryptowährungen sind gekommen, um zu bleiben

Der ehemalige Weltbank-Chefvolkswirt Lawrence Summers hat sich hinter Kryptowährungen wie den Bitcoin gestellt und gesagt, dass sie wahrscheinlich auf absehbare Zeit relevant bleiben werden.

Der Wirtschaftsexperte Lawrence Summers hat sich zu Kryptowährungen und deren Auswirkungen auf die aktuellen Finanzsysteme geäußert. Summers, der kurzzeitig als Finanzminister unter Präsident Clinton diente, ist zuversichtlich, dass Kryptowährungen hier sind, um zu bleiben. Er hegt jedoch Bedenken hinsichtlich ihrer Anwendungen. In einem Interview mit Bloombergs Wall Street Week ging der erfahrene Ökonom näher auf die wachsende Bedeutung von Krypto-Vermögenswerten auf den weltweiten Märkten ein.

Er argumentierte, Investoren seien in der Regel begierig darauf, auf Investitionsmöglichkeiten anzuspringen, die nicht den traditionellen Investitionsansatz teilen. Er verwies auf die Geschichte, als Investoren begannen, in den Goldmarkt als tragfähiges Investment zu strömen. Summer wies darauf hin, dass Gold in der Vergangenheit eine unkonventionelle Investitionsmöglichkeit darstellte, die nicht unter dem Schirm der Zentralbehörden steht.

Gibt es […] ein seit langem bestehendes menschliches Verlangen, einen Vermögenswert zu halten, der sich getrennt und abseits von täglichen Abläufen der Regierung anfühlt? Ich denke, die Antwort auf diese Frage ist ja, wie die Geschichte zeigt. Ich denke, dass Gold seit langer Zeit der wichtigste Vermögenswert dieser Art ist.“

Er erklärte weiter, dass die derzeitigen Investoren einen ähnlichen Weg verfolgen, indem sie Geld in Kryptowährungen investieren. Der ehemalige Weltbank-Ökonom prognostizierte, dass viele Menschen weiterhin in diese digitalen Vermögenswerte einsteigen werden.

Ich denke, dass der Kryptosektor eine Chance hat, zur akzeptierten Form zu werden […], also ist meine Vermutung, dass Kryptowährungen hier sind, um zu bleiben.

Während er sich sicher ist, dass digitalen Vermögenswerte relevant bleiben und verschiedene Anwendungsfälle haben werden, glaubt er nicht, dass sie in der Zahlungsindustrie erfolgreich sein werden. Er schloss die Möglichkeit aus, dass sich Krypto-Vermögenswerte zu Tauscheinheiten des Mainstreams entwickeln. Denn nur wenige Menschen werden sie zur Abwicklung von Zahlungen einsetzen. Er gibt sich jedoch optimistisch, dass digitalen Vermögenswerte im Online-Handel entscheidend sein werden.

„Werden die meisten von uns den Großteil unserer Zahlungen mit Bitcoin oder einem anderen Krypto-Vermögenswerten tätigen? Ich bezweifle es eher. Wird dies etwas Grundlegendes für den Handel im Internet sein? Es könnte ein wichtiger Teil des Handels im Internet sein.“

An anderer Stelle lobte Guggenheim-Mitgründer Todd Morley am Montag im Interview mit Bloomberg TV die beiden führenden Kryptowährungen, bevor er Ethereum stärker als den Bitcoin unterstützte.

Morley behauptete, der Bitcoin sei zwar wertvoller und weiter entwickelt als Ethereum, letzteres habe aber einen größeren Nutzen. Er merkte an, dass Ethereum durch intelligente Verträge vielseitiger sei, wenngleich sein volles Potenzial erst noch ausgeschöpft werden müsse.

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