HomeNewsKunsthandel per Blockchain? Schweizer Unternehmen will es umsetzen

Kunsthandel per Blockchain? Schweizer Unternehmen will es umsetzen

22 November 2018 By Matthias Nemack

Bisher ist immer noch nicht ganz klar, wo die Grenzen für den Einsatz von Währungen wie dem Bitcoin liegen. Insbesondere aber bei der Verwendung der Blockchain loten Unternehmen zunehmend die Möglichkeiten aus. Interessant: Viele Firmen haben ihren Sitz im Kanton Zug in der Schweiz. Neu ist die Verwendung im Sektor Kunsthandel.

Die kleine Schweiz bleibt ein Krypto-Schmelztiegel

Wie so häufig wäre es ein Startup aus der Schweiz, das die Einsatzbereiche der Blockchain auf ein neues Level heben möchte. Das Unternehmen 4artechnologies hat es sich zur Aufgabe gemacht, von Standort Zug in der Alpenrepublik Schweiz aus neue Wege der Technologie zu erschließen. Hier aber wird es nicht darum gehen, Bitcoin und Kryptowährungen anderer Art bekannter zu machen. Stattdessen möchte die Firma – nomen est omen – vom Standort aus, den Handel mit Kunst mittels der digitalen Möglichkeiten optimieren. Genau genommen geht es um den Handel und die Katalogisierung von Kunst auf Basis der Blockchain.

Kunstverkäufe per Digitalwährung als neuer Investitionsweg am Kryptomarkt

Dies wiederum könnte im Fall der Fälle auch das Interesse von Finanzjongleuren wecken. Noch ist das Unternehmen unbekannt, dies könnte sich im Bereich des Kunsthandels aber ab dem kommenden Jahr ändern. Denn sieht man einmal von den Optionen zur Katalogisierung ab, könnte die Blockchain auch beim gewerblichen Handel neue Wege ebnen, um Kunst an den Mann/die Frau zu bringen. Das erklärte Ziel ist in erster Linie mehr Sicherheit und eine einfachere Handhabung beim Verkauf von Kunstobjekten.So wäre der reine Handel von Litecoin oder Stellar einmal mehr nur ein Ansatz, um Kryptowährungen zu nutzen.

Namhafter Investoren soll den Erfolgsweg ebnen

Ein zentraler Begriff im Zusammenhang ist der „digitale Fingerabdruck“. Er soll die Zuordnung von Kunstwerken vereinfachen, um aufwendige Prüfungen der Provenienz von Kunst erleichtern. Das Unternehmen als solches existiert seit 2017. Denkbar sind für die Firma auch Unterstützungen über das „Inkubationsprogramm“ des Anbieters „Crypto Valley Venture Capital“ (CVVC). Aktuellen Berichten zufolge wurden seit Marktstart bereits Gelder in Höhe von 18 Millionen Schweizer Franken eingesammelt. Das Geld wurde angeblich sowohl in eine Aufstockung der Mitarbeiterzahl als auch die Entwicklung einer mobilen Krypto-App investiert.

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