HomeNewsKryptofirma Robinhood: 280 Mio. USD durch Serie-F-Finanzierung eingenommen

Kryptofirma Robinhood: 280 Mio. USD durch Serie-F-Finanzierung eingenommen

Robinhood, der Anbieter für den Aktien- Kryptohandel, erhielt durch seine aktuelle Finanzierungsrunde zusätzliches Kapital in Höhe von 280 Millionen US-Dollar. Die Firmenbewertung liegt derzeit bei 8,3 Milliarden USD.

Robinhood Markets Inc. lockt immer mehr Kunden mit seinem Aktien- und Kryptohandel mit Null-Provisions-Garantie an. Nun schloss der Betreiber seine Serie-F-Finanzierung ab.

Wie die Firma am 04. Mai mitteilte, haben die Investoren im Rahmen der Finanzierungsrunde rund 280 Millionen US-Dollar in die Kasse des Unternehmen gespült, dessen aktueller Wert auf 8,3 Milliarden USD beziffert wird.

Dank der Finanzierungsrunde lässt das Unternehmen sein Ziel von 250 Millionen US-Dollar vom Jahresbeginn deutlich hinter sich. Der Aktien- und Kryptomakler selbst hat einen Marktwert in Höhe von rund acht Milliarden US-Dollar. Gleich mehrere Partner sorgen bei der Finanzierung für einen reibungslosen Ablauf. Dazu gehören die Unternehmen Sequoia, 9Yards Capital, NEA, Ribbit Capital sowie Unusual Ventures.

Aus Händlersicht zeichnet sich der Kryptohandel über Robinhood durch verschiedene Vorzüge aus. Dazu gehört vor allem der Verzicht auf Provisionen, auch das sehr benutzerfreundliche Plattform-Design hat bei Händler einen guten Ruf. Kunden des Anbieters erhalten Zugriff auf eine Vielzahl wichtiger digitaler Assets wie den Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) sowie Bitcoin Cash (BCH).

Der Zeitpunkt die neue Finanzierung kommt im richtigen Augenblick. Denn Robinhood poliert derzeit nach einigen Rückschlägen derzeit an der Imagepflege.

Tatsächlich musste Robinhood einen größeren Ausfall verdauen, der auch und gerade Anleger traf, denen es nicht gelang von einer große Dow-Rallye zu profitieren. Das Unternehmen war einsichtig, erkannte die Nachteile an und attestierte, dass es ermutigend war, dass Investoren dem Projekt trotz der Unsicherheiten durch COVID-19 und die davon ausgehende ungeahnte Marktvolatilität Vertrauen zu schenken.

Den offensichtlichen Rückschlägen zum Trotz verbuchte Robinhood im zurückliegenden Jahr einen deutlichen Anstieg des Umsatzes. Aus Unternehmensberichten geht hervor, dass der Startup-Quartalsumsatz von vormals 20 Millionen US-Dollar bis März 2019 auf den dreifachen Wert, also 60 Mio. USD im selben Monat des Jahres 2020 kletterte.

Das kalifornische Start-up realisierte seine Umsätze im Zusammenhang mit Kundenaufträgen, aber auch durch bezahlte Premium-Abonnements seiner Handelsdienste. Dank seiner 10 Millionen plant der Konzern den Aufstieg in den Kreis der führenden Handelsdienste am Markt. Über 3 Millionen Neukunden kann Robinhood vorweisen, viele von ihren gehören zu den Einsteiger aus dem Bereich der sogenannten „Millennials“, die Angebote im Bereich des Freihandels für sich entdecken.

Seit dem Gründungsjahr 2013 kann Robinhood beachtliche Erfolge auf den den Gebieten des Handels mit Aktien, Optionen und Kryptoangeboten vorweisen. Im Makler- und Handelssegment fielen die Ergebnisse schon früh eindrucksvoll aus. Dabei war der Handel ohne Provisionsabrechnung als revolutionärer Ansatz anfangs nicht unproblematisch. Denn der Ansatz rief viele Nachahmer wie die Unternehmen Fidelity Investments, TD Ameritrade oder Charles Schwab Corp auf den Plan, die vergleichbare Angebote an den Start brachten und so für mehr Wettbewerb sorgten.

Bis dato konnte Robinhood die Summe von mehr als 900 Millionen US-Dollar im Zuge der verschiedenen Finanzierungsrunden über seine verschiedenen Investoren einsammeln. Allein die letzte Runde brachte den Wert des Unternehmens auf ein Niveau von 7,6 Milliarden US-Dollar.