Binance Launchpad-Projekt Fetch.AI kooperiert mit T-Labs (Telekom)

Binance versteht seine Initial Exchange Offerings (IEO) unter dem Namen Binance Launchpad als ein Sprungbrett für Top-Tech-Talente. Im Fall von Fetch.AI, deren IEO im März stattfand, scheint dies funktioniert zu haben. Das in Cambridge ansässige Technologie-Startup wird mit dem deutschen Telekommunikations-Riesen Deutsche Telekom (T-Labs) zusammen arbeiten, um ein fortschrittliches dezentrales Netzwerk für IoT-Geräte aufzubauen.

Fetch.AI und T-Labs wollen eine nahtlose „Machine-to-Machine“-Wirtschaft (M2M) ermöglichen. Beide Partner haben dazu eine gemeinsame Erklärung (Memorandum of Understanding) unterschrieben.

Fetch.AI wird mit den T-Labs der Deutschen Telekom zusammenarbeiten, um ein „ökonomisches Internet der Zukunft“ zu schaffen, das von autonomen Agenten betrieben wird, die es Internet of Things (IoT)-Geräten ermöglichen, Transaktionen ohne menschliches Zutun abzuschließen. Die Machine-to-Machine-Wirtschaft zielt darauf ab, ein leistungsstarkes Netzwerk aufzubauen, das Daten transportiert und die Kommunikation erleichtert, indem es digitalen Agenten ermöglicht, sich selbst, Geräte, Dienste oder Einzelpersonen darzustellen.

Laut der Ankündigung sind T-Labs und Fetch.AI Mitglieder der Trusted IoT Alliance (TIoTA) sowie auch Bosch, Siemens und andere renommierte Unternehmen. TIoTA ist eine neue Open-Source-Softwarebasis zur Unterstützung eines vertrauenswürdigen IoT-Ökosystems, das skalierbar und interoperabel ist. „T-Labs und Fetch.AI sind überzeugt, dass sie dies mit zwei Schlüssel-Technologien erreichen: autonome Agenten und eine Umgebung, die sie miteinander verbindet. Beide Akteure setzen auf dezentrales Computing. Es ermöglicht skalierbare Lösungen für die Netzwerk-Optimierung und die nötige künstliche Intelligenz“.

Toby Simpson, CTO und Mitbegründer von Fetch.AI, sagte:

Es war eine Freude, im letzten Jahr mit T-Labs zusammenzuarbeiten, als es darum ging, wie wir das Kommunikationsnetz der Zukunft zum Leben erwecken können: Die Befähigung autonomer Agenten (AEAs) mit dem Ziel, Lösungen für die heutigen Probleme zu finden, die einen großen Unterschied in unserem täglichen Leben machen können. Diese Absichtserklärung bekräftigt unsere Entschlossenheit, eng miteinander zusammenzuarbeiten und unsere Expertise und Erfahrung zu bündeln, um dies früher Realität werden zu lassen, als wir es uns je hätten vorstellen können.

John Calian, Senior Vice President und Leiter der T-Labs, fügte hinzu:

Die Technologie von Fetch.AI wächst und entwickelt sich. Das haben wir mit Begeisterung verfolgt. Jetzt ist es wirklich spannend, unsere Vorstellungen umzusetzen: Wir integrieren Agenten und sehen, wie kollektives Wissen und selbstorganisierende Systeme Werte schaffen können. Und zwar da, wo vorher kein Wert vorhanden war. Agenten-basierte Systeme sind ein leistungsfähiges Konzept zur Optimierung moderner Datennetze.

Die Deutsche Telekom mit Hauptsitz in Bonn ist nach Umsatz der führende Telekommunikationsanbieter in Europa und erzielte 2018 75,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 216.000 Mitarbeiter mit Vertretungen in über 50 Ländern und besitzt mehrere Telekommunikations-Tochtergesellschaften, darunter T-Mobile, der drittgrößte Mobilfunkanbieter in den USA.

Die Zusammenarbeit ist der erste Schritt von Fetch.AI nach dem erfolgreichen IEO auf Binance Launchpad. Das IEO, das am 2. März abgeschlossen wurde, sicherte dem Startup eine Finanzierung in Höhe von 6 Millionen US-Dollar.

Featured Image: 360b | Shutterstock

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