HomeNewsKandidat des Finanzministeriums wird Krypto-Geldwäsche ins Visier nehmen

Kandidat des Finanzministeriums wird Krypto-Geldwäsche ins Visier nehmen

Der Kandidat des Finanzministeriums, Brian Nelson, erschien gestern zu seiner Anhörung zur Bestätigung durch den Senat

Der von der Biden-Administration nominierte Leiter der Abteilung für Terrorismus- und Finanzaufklärung, Brian Nelson, merkte in seiner gestrigen Anhörung zur Bestätigung des Amtes an, dass er sich akribisch mit dem Thema Krypto-Geldwäsche zu beschäftigen gedenke, sollte er diese Aufgabe erhalten. Nelson erklärte kategorisch, dass er Angelegenheiten, die sich um die Nichteinhaltung von Anti-Geldwäsche-Gesetzen drehen, Vorrang geben würde.

Der in Kalifornien ansässige Anwalt wurde zu dem kürzlich verabschiedeten Anti-Geldwäsche-Gesetz von 2020 befragt. Er antwortete, das Gesetz ermächtige die Behörden, Regulierungsmaßnahmen für Kryptowährungen zu erlassen, unabhängig von deren Form. Neben Nelson saß Elizabeth Rosenberg, die von Biden als stellvertretende Sekretärin für Terrorismusfinanzierung im Finanzministerium ausgewählt wurde. Rosenberg versicherte sie würde dafür sorgen dass die entsprechenden Regeln durchgesetzt werden und dass deren Umsetzung konsequent ist.

Wenn ich bestätigt werden sollte, mache ich die Umsetzung dieser Gesetzgebung, einschließlich neuer Regulierungen rund um Kryptowährung, zur Priorität“, sagte sie.

Regierungsbeamte, namhafte Branchenvertreter und andere Gruppen in den USA haben ihre Bedenken über die Verwendung von Kryptowährungen im Rahmen krimineller Aktivitäten geäußert. Das Szenario ist außerhalb der US-Grenzen nahezu identisch. Länder wie Großbritannien, Kanada und China haben sich ebenfalls über die Regulierung von Kryptowährungen geäußert.

Apropos Krypto-Kriminalität, eine aktuelle Studie von Crypto Head ergab, dass kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährung mit alarmierender Geschwindigkeit zunehmen. Der Bericht gibt an, dass die USA die größte durchschnittliche Steigerungsrate mit 300 % pro Jahr haben, basierend auf Daten von 2017 bis 2021. Australien und das Vereinigte Königreich sind auch dabei, wenngleich ihre Zahlen bedeutend geringer sind.

Laut dem Bericht wurden in den USA zwischen 2017 und 2020 mehr als 100.000 Fälle von entweder Diebstahl, Betrug oder Pump-and-Dump gemeldet. Allein auf das letzte Jahr entfallen sage und schreibe 82.135 Fälle. Die durchschnittliche Anstiegsrate der Krypto-Kriminalität in Großbritannien schwankt um 24 %, wenn man die Daten zwischen 2016 und 2020 betrachtet. Die Anzahl der gemeldeten Vorfälle in diesem Zeitraum summiert sich auf etwa 25.000. Es gibt keine Zahlen für die gemeldeten Fälle in Australien vor 2018. Zwischen diesem Zeitpunkt und dem Ende des Jahres 2020 wurden jedoch etwa 23.500 erfasst.

Der Crypto Head Bericht warnt, dass die tatsächlichen Zahlen in diesen Ländern höher sein könnten, da er sich nur auf die gemeldeten Fälle konzentrierte. Es wurde weiter darauf hingewiesen, dass Bitcoin der am häufigsten verwendete Krypto-Vermögenswert zur Erleichterung von Verbrechen in diesen Ländern ist. Gefolgt wird er von Ethereum, die zusammen die beiden größten Kryptowährungen nach Marktkapital darstellen.

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