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JPMorgan: Bitcoin ETF könnte den Preis kurzfristig schwächen

Der lang ersehnte Bitcoin Exchange Traded Traded Fund (ETF) könnte den Preis der Kryptowährung kurzfristig schwächen, sich langfristig aber positiv auf den Markt auswirken

JPMorgan-Analysten glauben, der lang ersehnte Bitcoin (BTC) ETF könnte den Bitcoin-Preis und den allgemeinen Kryptowährungsmarkt langfristig positiv beeinflussen. Die Jedoch sind die Analysten ebenfalls der Ansicht, dass der Preis der Kryptowährung kurzfristig einen Verlust erleiden würde, wenn der ETF genehmigt wird.

Laut den Analysten würde ein Bitcoin-ETF institutionelle Mittel aus dem Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) abziehen, was sich negativ auf den BTC-Preis auswirken könnte. GBTC ist der einzige Weg, über den einige Wall Street-Unternehmen in den Bitcoin investieren, was dem Preis des Bitcoins zugute gekommen ist.

Aufgrund regulatorischer und anderer Einschränkungen können einige Wall Street-Unternehmen und Hedgefonds nicht direkt Bitcoins besitzen oder sogar Grayscale-Aktien kaufen. Die einzige Möglichkeit für den Zugang zum Bitcoin-Markt besteht die darin, gegen eine Prämie GBTC-Aktien über die Sekundärmärkte zu kaufen.

Der Start eines Bitcoin-ETF würde die Prämie jedoch drastisch reduzieren. Dies wirkt sich negativ auf die Attraktivität der GBTC-Aktien aus. Ein Rückgang der GBTC-Prämie würde auch den Glamour eines populären Handels verringern.

Einige Finanzinstitute kaufen GBTC derzeit zum Nettoinventarwert, um nach Ablauf der obligatorischen sechsmonatigen Sperrfrist zu verkaufen. Auf diese Weise nutzen sie die Prämie und erzielen Gewinne. Sollte die GBTC-Prämie jedoch nach einem ETF-Eintrag fallen, würde die Beliebtheit des GBTC-Kaufs zum Native Asset Value (NAV) drastisch sinken.

Laut den JPMorgan-Analysten könnte der Handel mit GBTC-Prämienmonetarisierung rund 15 % der ausstehenden GBTC-Aktien ausmachen. Die Analysten fügten hinzu, dass aufgrund der Aussicht auf einen Bitcoin-ETF und des Rückgangs der GBTC-Prämie einige in der zweiten Jahreshälfte 2020 in den Markt eingetretenen institutionellen Anleger ihre Beteiligungen verkaufen könnten, wenn ihre sechsmonatige Sperrfrist abläuft. Dies setzt die GBTC-Prämien unter Druck.

Krypto-Community verlangt nach Bitcoin-ETF

Die Kryptowährungs-Community wünscht sich seit langem einen Bitcoin-ETF. Denn sie glaubt, dass ein solcher mehr institutionelle Investoren an den Markt locken würde. Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) hat bisher Bemühungen von Unternehmen wie VanEck und Bitwise, einen Bitcoin-ETF aufzulegen, blockiert.

VanEck hat noch nicht das Handtuch geworfen, als der Anbieter gegen Ende 2020 einen weiteren Bitcoin-ETF vorschlug. Der Optimismus über die Genehmigung eines Bitcoin-ETF durch die SEC in diesem Jahr fällt hoch aus. Denn in diesem Jahr wird der gewählte Präsident Joe Biden wahrscheinlich einen neuen Kommissar ernennen.

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