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JP Morgan bemängelt El Salvadors Entscheidung zur Einführung von BTC

Das Investmentbanking-Unternehmen JP Morgan behauptet die Entscheidung von El Salvador, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zuzulassen, könnte eine Herausforderung für die Blockchain darstellen

In einem Bericht vom letzten Donnerstag erklärte die Investmentbank JPMorgan Chase die Entscheidung von El Salvador, Bitcoin einzuführen, könnte sich negativ auf die Nation und das Bitcoin-Netzwerk auswirken. Das Analyseteam von JPMorgan stellte fest, ein Großteil der täglich getätigten 40 bis 50 Milliarden Dollar werde zwischen den Börsen gehandelt, und fand ein unzureichendes Volumen an Bitcoin im tatsächlichen Umlauf, um ein fruchtbares Netzwerk zu ermöglichen und gleichzeitig El Salvadors Währungsbedarf zu decken.

Das Team, bestehend aus Veronica Bustamante, Steve Palacio und Joshua Younger, fügte hinzu, dass der größte Teil des Bitcoin-Angebots in illiquiden Systemen eingeschlossen ist, wobei etwa 90 % des Angebots seit über einem Jahr unbewegt bleiben. Ferner enthüllten sie, dass ein erheblicher Anteil sich in Wallets mit geringem Umsatz befindet. Ebenso wird erklärt, dass nur ein kleiner Teil des Coins, der gehandelt wird, Zahlungen in Richtung wirtschaftlicher Aktivitäten, wie z. B. Zahlungen von Händlern, aufweist.

Laut dem Bericht wäre die Verwendung des Krypto-Vermögenswertes als gesetzliches Zahlungsmittel nicht ideal, wenn man die Illiquidität von Bitcoin und die Beträge bedenkt, die im täglichen Zahlungsverkehr in dem zentralamerikanischen Land anfallen.

„Die tägliche Zahlungsaktivität in El Salvador würde ~4 % des aktuellen On-Chain-Transaktionsvolumens und mehr als 1 % des Gesamtwerts der Token ausmachen, die im letzten Jahr zwischen Wallets übertragen wurden“, so der Bericht.

JPMorgan verwies auf eine Studie der Industrie- und Handelskammer in El Salvador, die zeigte, dass die meisten Salvadorianer für alltägliche Ausgaben erhaltene Kryptowährungen vor der Verwendung lieber in Dollar umwandeln würden. Die Studie zeigte außerdem, dass neun von zehn Verbrauchern den Dollar bevorzugen würden, wobei sie Bedenken bezüglich der Volatilität und unzureichende Kenntnisse über Bitcoin anführten.

Der Schritt von Präsident Bukele, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zuzulassen, hat gemischte Reaktionen von verschiedenen Seiten hervorgerufen. Der Präsident argumentierte, der Schritt würde das kränkelnde Bankensystem im Land verbessern und helfen, die Kosten für Überweisungen zu senken. Die geringe Akzeptanz von Bitcoin hat Präsident Nayib Bukele jedoch dazu veranlasst, allen Salvadorianern, die sich über die Krypto-App der Regierung für eine digitale Wallet registrieren, eine Belohnung von 30 Dollar anzubieten.

Auf der anderen Seite haben viele Entitäten im Krypto-Raum den Schritt nicht begrüßt, mit dem Argument, dass Bitcoin zwar ein gutes Wertaufbewahrungsmittel, aber kein gutes Zahlungssystem ist. William Quigley, der Mitbegründer von Tether, brandmarkte kürzlich BTC als die schlechteste Zahlungsmethode, die je erfunden wurde.

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