HomeNewsJohn McAfee behauptet mit Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto „gesprochen“ zu haben

John McAfee behauptet mit Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto „gesprochen“ zu haben

Erst Craig Wright, jetzt John McAfee. Die Diskusionen darüber, wer hinter dem Sysnonym Satoshi Nakamoto steckt, reißen derzeit nicht ab. Noch vor wenigen Wochen hat Craig Wright, Leitfigur hinter Bitcoin SV behauptet, dass er der Erfinder von Bitcoin ist und wurde dafür von der Krypto-Community stark kritisert. Nun mischt sich auch John McAfee in die Diskussion ein und behauptet Satoshi kennt und mit ihm gesprochen hat. 

John McAfee, der Erfinder der Antivirensoftware, die seinen Nachnamen teilt, erklärte, dass er „die wahre Identität von Satoshi“ kennt. McAfee fügte auch hinzu, dass er „100%“ sicher sei, dass es nicht Wright sei. McAfee behauptet weiterhin, dass er in der nächsten Woche Stück für Stück zeigen würde, wer die Krypto-Revolution in Gang gesetzt hat.

Während viele diese Behauptung als Witz einstuften, scheint es, dass McAfee keine Witze mache. In einem kürzlich mit Bloomberg geführten Interview enthüllte McAfee, dass er Satoshi aufgrund rechtlicher, politischer und physischer Bedrohungen noch nicht enthüllen werde. Tatsächlich bemerkte McAfee aber, dass er „mit ihm gesprochen hat“, und dass Stoshi nicht glücklich über die Enthüllungsversuche ist. In dem (wohl nicht ganz ernstzunehmenden) Interview erklärte McAfee:

Die Leute vergessen, dass ich ein Technologe bin, ich bin einer der Besten. Mein ganzes Leben lang habe ich Menschen verfolgt, die die besten der Welt im Verstecken ihrer Identität sind. Satoshi zu finden, war für mich ein Kinderspiel.

Weiterhin behauptet er, dass er tatsächlich mit Satoshi gesprochen hat, und der „Technologe“ hat mit dem Bitcoin-Schöpfer einen Nerv getroffen:

Ich habe mit ihm gesprochen, und er ist kein glücklicher Camper über meinen Versuch, ihn zu enthüllen.

McAfee behauptet jedoch, dass sein Anwalt aufgrund eines „bevorstehenden“ Auslieferungsersuchens an die Vereinigten Staaten glaubt, dass es für seinen Mandanten zu gefährlich sein könnte, die wahre Identität von Satoshi Nakamoto preizugeben. Als „Beweis“ hat der Antivirus-Erfinder gestern einen Brief seines Anwalts über Twitter veröffentlicht, indem dieser die Aussagen bestätigen soll.

„Nur“ Marketing und Politik?

McAfee hat bereits vor längerem angekündigt, dass es sich als US Präsident in 2020 bewerben wird. Skeptiker vermuten deshalb, dass die „Satoshi-Enthüllung“ nichts anderes ist, als ein Weg, seinen Namen im Rampenlicht zu halten. Vielleicht könnte McAfee während seines Wahlkampfes mit dem Versprechen werben, dass er die Identität von Satoshi Nakamoto preisgibt. Nur als Präsident würde sich der Neu-Bahamier sicher genug fühlen, um in die USA zurückzukehren und die Enthüllung durchzuführen. Das klingt zwar merkwürdig und verrückt, wäre John McAfee aber durchaus zuzutrauen.

Featured Image: StunningArt | Shutterstock

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