IOTA stellt wichtiges Upgrade „Coordicide“ vor

Die IOTA Foundation hat angekündigt, dass das IOTA Netzwerk bald in seine nächste Entwicklungsphase übergehen wird. Das Team hat einen Weg gefunden, um den den zentralen Koordinator des Netzwerks „reibungslos“ durch Coordicide zu ersetzen.

Laut der offiziellen Pressemitteilung zielt Coordicide darauf ab, eine neue Art von dezentralem Mechanismus zur Sicherung der Daten im Tangle-basierten Netzwerk von IOTA bereitzustellen. Das Coordicide Upgrade wird behandelt dabei drei Hauptthemen: niedrige Transaktionskosten, Skalierbarkeit und eben die Beseitigung der Zentralisierung behandeln.

Während sich das IOTA-Netzwerk in der Anfangsphase der Entwicklung befand, haben die Entwickler des Protokolls einen „Koordinator“ geschaffen, um die Sicherheit der IOTA Token zu gewährleisten. Wie in der Pressemitteilung erwähnt wird, ist der Koordinator ein Sicherheitsmechanismus, der entwickelt wurde, um „Double-Spends“ zu vermeiden. Alle vom Koordinator unterstützten Transaktionen und Aktivitäten werden von IOTA-Netzwerkknoten validiert, „so dass keine Gelder verloren gehen oder Transaktionen rückgängig gemacht werden können“.

IOTA stand wegen dieses Mechanismus in der Vergangenheit mehrfach in der Kritik, weil der „Koordinator“ von Vielen (einschließlich Mitglieder der eigenen Gemeinschaft) als ein zentraler Punkt des Scheiterns (Single Point of Failure) im Netzwerk angesehen wurde und eine gewisse Zentralisierung schaffte.

Die IOTA Stiftung hat das neue Konzept Coordicide erstmals im vergangenen November in einer Reihe von Blog-Posts vorgestellt. Damals verzichtete die IOTA darauf, eine feste Frist für die Entlassung des Koordinators festzulegen. „Der Koordinator kann und wird entfernt werden, wenn unser Forschungsteam davon überzeugt ist, dass wir das koordinatorfreie Netzwerk ausreichend verstehen“, hieß es damals.

IOTA hat nun auf seiner jüngsten Konferenz in Barcelona gezeigt, dass es der Einführung von Coordicide näher kommt. Auf der jüngsten ReSum-Sitzung, die vom IOTA-Forschungsteam und Forschungsrat in Barcelona, Mitbegründer des IOTA-Projekts, organisiert wurde, wies Serguei Popov darauf hin, dass das Hauptziel des Gipfels darin bestand, den bestmöglichen Weg zu finden, um den bestehenden zentralisierten Koordinator zu beseitigen und ihn durch Coordicide zu ersetzen, ohne das Netzwerk zu schädigen.

David Sønstebø, Mitbegründer der IOTA-Stiftung, kommentierte die geplante Streichung des Sicherheitsmechanismus wie folgend:

Wir haben seit der Gründung von IOTA auf die Entfernung des Koordinators hingearbeitet. Mit der Reife und dem Wachstum des Protokolls und der Qualität unseres Forschungsteams setzen wir dieses Versprechen nun in die Tat um.

Sønstebø erwähnte auch, dass IOTA entwickelt wurde, um die inhärenten Einschränkungen bestehender Blockchain-Netzwerke zu beseitigen. Er verriet, dass die Designziele von IOTA, zu denen die Schaffung einer „fühl- und skalierbaren Lösung“ gehört, „Realität werden“. Nach Ansicht der Gründer von IOTA markiert die Einführung des Coordicide-Protokoll-Upgrades den Abschluss eines wichtigen Meilensteins. Die Entwickler des Projekts planen nun, an der nächsten Wachstumsphase des Tangle-basierten Netzwerks zu arbeiten, die sich auf die Einführung in Unternehmen konzentriert.

Während das IOTA-Forschungsteam zuversichtlich ist, eine Lösung für das Koordinator Problem gefunden zu haben, bleibt der Zeitplan für die Implementierung der Lösung aber unklar.

Die IOTA Foundation arbeitet bereits an der Implementierung, aber der Zeitplan wird von einer Reihe von Variablen abhängen“. Die IOTA-Stiftung hat einen losen Zeitplan von Anfang 2020, aber das könnte je nach diesen Variablen schneller oder früher passieren.

Nachfolgend findest du ein kurzes Vorstellungsvideo von IOTA zu Coordicide:

Featured Image: Tobias Arhelger | Shutterstock

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