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IOTA plant Implementierung von anonymen Transaktionen

Das IOTA-Team hat in seinem Blog bekanntgegeben, dass die Anonymität von IOTA verbessert werden soll. Wer sich für Details interessiert, kann dies im teils sehr technischen Abstract nachlesen. Im folgenden Beitrag möchten wir dir eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen geben.

IOTA zeichnet sich im Gegensatz zu den meisten anderen Kryptowährungen dadurch aus, dass für eine Transaktion keinerlei Gebühren anfallen. Dies wird durch das Tangle-Protokoll realisiert, welches u. a. festlegt, dass jeder Nutzer der eine Transaktion durchführt zwei andere Transaktionen freigeben muss. So großartig diese Idee ist, führt sie doch zu größeren Hindernisse (laut IOTA Team) für die Umsetzung der Privatsphäre in der IOTA. Ohne Transaktionsgebühren besteht eine größere Gefahr hinsichtlich Sybill-Attacken.

Im Gegensatz zu Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum, die auf der Blockchain basieren, werden beim Tangle-Protokoll keine rechenintensiven Operationen durchgeführt. Dies hat den Vorteil, dass keine Miner benötigt werden und die Transaktionen wirklich von Jedem (auf seinem Gerät) durchgeführt werden können. Nachteil ist jedoch, dass zum Verifizieren privater Transaktionen keine schweren kryptografischen Berechnungen, wie beispielsweise zk-SNARKS implementiert werden können, da „einfache“ Geräte diese Berechnungen leistungstechnisch nicht schaffen.

Laut Information im IOTA-Blog ist das Team nun auf das Zahlungsprotokoll „TumbleBit“ aufmerksam geworden. Dieses soll kryptographisch private Transaktionen umsetzen können, ohne negative Auswirkungen auf die Skalierbarkeit und ohne größere Auswirkungen auf die Core-Codebasis zu haben. Langfristig ist geplant ein Upgrade auf TumbleBit zu erreichen.

Aktueller Stand zur Anonymität von IOTA

Das größte Herausforderungen laut IOTA Team ist momentan sicherzustellen, dass Transaktionen, die von A gesendet wurden auch nachweislich bei B ankommen. Zwar kann die Mehrheit des IOTA Umlaufs nachvollzogen werden, doch stellt Token-Mixing eine laut Aussage vom IOTA Team eine Schwierigkeit dar.

Momentan wird die Sicherheit der Implementierung des IOTA-Token-Mixers und eine erste Beta-Version intern getestet. Als nächster Schritt wird der Roll-Out im Testnetz geplant.

Zukünftig sollten dann auch anonyme Transaktionen im IOTA Netzwerk möglich sein. Ein genauer Zeitplan wurde noch nicht veröffentlicht.
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