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IBM und Nomura Research wollen Blockchain für das Kunststoffrecycling nutzen

Im April begannen IBM Japan und Mitsui Chemicals mit der Entwicklung eines Rahmens für den Einsatz von Blockchain bei der Rückverfolgung von Kunststoffabfällen

Die in Tokio ansässigen Unternehmen IBM Japan, Mitsui Chemicals und Nomura Research Institute (NRI) haben ein Konsortium gegründet, das herausfinden will, wie die Blockchain-Technologie am besten für ein sicheres Recycling von Plastik eingesetzt werden kann.

In einer Pressemitteilung von Nomura heißt es, das Konsortium ziele darauf ab, eine Gruppe für den nachhaltigen Ressourcenkreislauf zu schaffen, deren Erkenntnisse dazu beitragen sollen, die gemeinsamen Bemühungen um das Kunststoffmanagement zu fördern. Der Ankündigung zufolge besteht eines der Hauptziele der neuen Partnerschaft darin, zu erforschen, wie die Rückverfolgbarkeit von Kunststoff im Recyclingprozess helfen kann.

Zu diesem Zweck haben die Teams von IBM Japan und Mitsui Chemicals damit begonnen, an der Nutzung der Blockchain-Technologie zu arbeiten, um die Rückverfolgbarkeit von Kunststoffen über die gesamte Supply Chain hinweg, auch bei Recyclingunternehmen, effektiv zu gewährleisten. Die beiden Unternehmen haben sich nun mit dem Nomura Research Institute zu einem Konsortium zusammengeschlossen, dessen Ziel es ist, die Bemühungen um ein ordnungsgemäßes Recycling zu verstärken.

Die Gruppe will auch andere Akteure dazu ermutigen, sich der Initiative anzuschließen, wobei ein Anreizprogramm eingeführt werden soll, um einen breiteren Beitrag zum Recycling durch die Allgemeinheit sowie durch etablierte Unternehmen auf der ganzen Welt zu fördern.

Im Rahmen seiner Rolle im Konsortium wird IBM Japan die Entwicklung einer Blockchain-Plattform unterstützen, um eine unveränderliche Aufzeichnung der Rückverfolgbarkeit von Kunststoffen zu ermöglichen, während Mitsui Chemicals sein umfassendes Know-how im Chemiesektor zur Information über ordnungsgemäßes Recycling einsetzen wird. 

Nomura wird an der Bewältigung sozialer Herausforderungen arbeiten, die mit dem kritischen Ressourcenmanagement verbunden sind, heißt es in der Ankündigung weiter.

Die neue Zusammenarbeit zwischen IBM Japan, Nomura und Mitsui folgt auf einen weiteren Schritt von IBM, der darauf abzielt, schädliche Abfälle zu reduzieren. Berichten zufolge wird das Unternehmen mit Mitsubishi Heavy Industries (MHI) an einem Blockchain-basierten Projekt arbeiten, um die Menge an Kohlendioxid zu reduzieren, die in die Atmosphäre gelangt.

Diese Bemühungen sind nur die Spitze des Eisbergs, denn die Welt hat noch einen langen Weg vor sich, um den Klimawandel zu bekämpfen. Wissenschaftler warnen bereits, dass die Folgen katastrophal sein könnten.

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