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Huawei patentiert Blockchain-Speichersystem – es könnte noch mehr auf dem Weg sein

30 Juli 2020 By Nicholas Say

Ein von Huawei registriertes Patent für einen Blockchain-Speicher unterstützt Chinas Blockchain-Tech-Explosion

Anfang dieses Jahres hat Huawei ein Patent für einen „Blockchain Ledger Storage and Device“ in der Tianyancha-Datenbank angemeldet. Zum Zeitpunkt der Patent-Einreichung war die Ankündigung der Anmeldung für Mitte Juli geplant.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Huawei sich in die Blockchain-Branche wagt. Die Datenbank zeigt auch, dass Huawei über mehrere andere Blockchain-Patente verfügt, die sich auf die Datenarchivierung und Methoden zur Abwicklung von Zahlungen beziehen.

Im Jahr 2018 gründete Huawei außerdem seinen Blockchain Service (BCS). In seiner öffentlichen Stellungnahme erklärte Huawei, der Zweck von BCS sei es, „globalen Unternehmen und Entwicklern zu helfen, Blockchain-Anwendungen schnell und zu minimalen Kosten auf HUAWEI CLOUD zu erstellen, bereitzustellen und zu verwalten“.

Vor kurzem hat Huawei mit dem Distrikt Nanshan in Shenzhen zusammengearbeitet, um die industrielle und ökologische Kette Kunpeng zu schaffen, die die Blockchain-Integration, AI und 5G fördert.

Großartigere Projekte

Derzeit befinden sich die Pläne der Volksbank von China (PBC) für den „Digital Yuan“ noch in der Entwicklung. Huawei unterzeichnete eine „strategische Kooperationsvereinbarung“, in der jedoch noch keine Einzelheiten der Rolle des Unternehmens bekannt gegeben wurden.

Laut btcmanager ist Huawei auch Teil von 71 Unternehmen im „Nationalen Technischen Komitee für die Standardisierung von Blockchain- und verteilten Buchhaltungstechnologien“ unter der Leitung des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie.

An Bord des Blockchain-Zuges

China treibt die Blockchain-Entwicklung und -Einführung voran. Diese Bemühungen scheinen greifbare Ergebnisse zu haben, da Blockchain-basierte Plattformen auf allen Ebenen der chinesischen Gesellschaft eingesetzt werden.

Zu den verschiedenen Projekten in ganz China gehört die Einführung von AntChain und seiner Blockchain-Workstation. Das Konzept ähnelt stark dem Huawei BCS. Berichten zufolge könnte die AntChain-Workstation ein Unternehmen bei der Einrichtung eines Blockchain-Systems in nur 20 Minuten unterstützen und die Bereitstellungszeit auf diese Weise um bis zu 30 % verkürzen.

Im vergangenen Monat nahm die Ant Group mit ihrer Blockchain auch an der E-Seal-Initiative teil. Das Ziel ist, den Papierkram und die Zeit zu reduzieren und zusätzliche Sicherheit zu bieten, um Manipulationen zu verhindern.

Peking veröffentlichte auch eine stadtweite Initiative zur Blockchain-Einführung durch ein 145-seitiges Dokument. Es ist geplant, die Kommunikation zwischen Unternehmen und Bundesbehörden mittels Blockchain zu überarbeiten. Mit 140 Regierungsdiensten, die bereits von der Blockchain Gebrauch machen, führt Peking den Wandel ebenfalls an.

Insgesamt ist angesichts der Bereitschaft der Regierung, die Technologie zu übernehmen, klar, dass die Blockchain eine der Hauptprioritäten Chinas für das kommende Jahrzehnt ist.