HomeNewsHat der Bitcoin seinen Tiefpunkt erreicht? 3 Experten äußern ihre Meinung

Hat der Bitcoin seinen Tiefpunkt erreicht? 3 Experten äußern ihre Meinung

Ein viel diskutiertes Thema diese Woche war, ob der Bitcoin seinen „Boden“ und Tiefststand erreicht hat und ob der Bullen-Markt zurückkehrt oder ob es noch einmal abwärts für den Kurs von Bitcoin gehen wird. Hierzu haben sich diese Woche drei weitere Experten auf CNBC geäußert, die alle von einem langfristigen Anstieg von Bitcoin ausgehen.

Boris Schlossberg – BK Asset Management

Bereits am Mittwoch sprach Boris Schlossberg, Managing Director bei BK Asset Management, bei CNBC über seine Erwartungen an Bitcoin für dieses Jahr.

Eigentlich ist Schlossberg dafür bekannt eine bearishe Haltung gegenüber Bitcoin einzunehmen. Am Mittwoch überraschte er jedoch. Er erklärte, dass der Bitcoin ein legitimer Wertspeicher der Zukunft ist. Außerdem erwartet er einen weiteren Preisanstieg. Dies begründet er damit, dass Bitcoin mehrere technische Niveaus durchbrochen hat und halten konnte.

Arthur Hayes – CEO von Bitmex

Arthur Hayes warnte heute davor, dass der Tiefpunkt noch nicht überwunden sein könnte. Zu oft gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Rallyes, die nicht von Dauer waren:

„Ich glaube nicht, dass wir das Schlimmste gesehen haben. Ich denke, das ist eine sehr starke Rallye bei gutem Volumen. Wir könnten definitiv 8.000 und 9.000 und vielleicht nur knapp 10.000 sehen. Wir hatten früher schon diese Anstiege. Wir sind bereits von etwa 5.800 auf das Niveau von 9.000 geschossen, haben aber die 10.000 nicht geknackt. Ich denke, dass dieses Mal eine ähnliche Aktion stattfinden wird. Ich würde gerne sehen, dass wir 5000 testen, um wirklich zu sehen, ob wir den Boden erreicht haben.“

Wie wir bereits berichteten, haben Daten von Cumberland gezeigt, dass es am Dienstag einen Short Squeeze auf BitMEX gab, welcher womöglich den starken Kursanstieg von Bitcoin initiiert hat. Darauf angesprochen, sagte Hayes:

„Während des Pumps von 6800 auf etwa 7250 in etwa 15 Minuten liquidierten wir Short-Positionen im Wert von etwa 230 Millionen Dollar. Aber denken Sie daran, wir sind ein Futures-Markt, also gibt es für jede Long-Position einen Short, also gibt es kein Ungleichgewicht von Short-Positionen. Aber viele Leute haben wahrscheinlich ihre Positionen auf ungefähr demselben Niveau gehalten, weshalb wir dort wahrscheinlich ein bisschen Pop hatten.“

Dennoch steht Hayes, laut CNBC, fest zu seiner früheren Bitcoin-Preisvorhersage, dass die aktuelle Rallye knapp 10.000 US-Dollar übersteigen, dann wieder fallen und 5.000 USD testen wird, um danach auf 50.000 USD bis Jahresende zu steigen.

Gabor Gurbacs – VanEck / MVIS Indices Direktor für digitale Asset-Strategien

Am gestrigen Donnerstag sprach Gabor Gurbacs bei CNBCs „Future’s Now Thursday“ und erklärte, dass der Preis von Bitcoin noch bei weitem nicht sein volles Potential erreicht hat. Wenn sich nur 10% des gesamten Goldhandels in den Handel mit Bitcoin verlagern würden, dann würde sich die Marktkapitalisierung, so Gurbacs, mehr als verdreifachen. Der Schlüssel hierzu seien institutionelle Anleger, die in den Markt einsteigen müssen. Er sagte unter anderem:

„Gold hat heute rund 7 Billionen Dollar vereinnahmt. Wenn wir annehmen 5 bis 10 Prozent – ich werde jeden die Aufgabe selber rechnen lassen – dann hat Bitcoin enormes Potential. Bitcoin wird heute als digitales Gold verwendet. Es ist ein Risiko-Asset. Wenn jemand ein systematisches Risiko ausschöpfen möchte, dann würde man auf Gold oder digitales Gold oder Bitcoin zurückgreifen.“

Weiterhin äußerte Gabor Gurbacs, dass Bitcoin eines Tages, so wie jedes andere Asset, wie ETFs und Aktien gehandelt werden kann:

„Wir glauben, dass ausreichend Liquidität vorhanden ist. Wir glauben, dass es Preisbenchmarks gibt. Wir glauben, dass es eine Möglichkeit gibt, Bitcoin in das finanzielle Ökosystem zu integrieren, das wir für ETFs, Aktien, Anleihen und Rohstoffe gewohnt sind.“

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