HomeNewsGrayscale kauft alle neu geschürften Bitcoins seit dem Halving

Grayscale kauft alle neu geschürften Bitcoins seit dem Halving

Grayscales Investments Bitcoin-Käufe weisen dem Halving Mitte Mai eine Verdopplung auf. Der Fonds sammelte mehr Coins ein, als Miner an einem Tag schürfen.

Täglich sichert sich Grayscale derzeit bis zu 1.112 Bitcoins, wie Forscher Kevin Rooke in einem aktuellen Posting berichtet. Rooke widmet sich in seinem Beitrag dem scheinbar zunehmenden Appetit des Fonds mit Blick auf das Krypto-Asset.

Nach Aussagen des Forschers stiegen Grayscales Bitcoin-Käufe damit seit dem Halving auf 150 % aller neu geminten Coins.

Grayscales Bitcoin-Käufe/Kevin Rooke

Grayscale hat in den ersten 100 Tagen des Jahres 2020 circa 60.762 Bitcoins eingesammelt. Dies macht einen Anteil von 34 % dessen aus, was im Netzwerk insgesamt neu generiert wurde. 

Im ersten Quartal kaufte Grayscales pro Woche Bitcoin im Schnitt für 30 Millionen US-Dollar für den Anlagefonds ein. Im Vorjahresvergleich steigt das Kaufvolumen damit um beinahe 800 %.

Rookes Daten lassen erkennen, dass Grayscale seit 11.05.2020 18.910 BTC erwarb. Zum Vergleich: Die Miner im System haben im selben Zeitraum 12.337 Coins geschürft.

Investoren interessieren sich wenig für die Gedanken von Goldman Sachs

Kevin Rooke zufolge deuten die massiven Greyscale-Käufe darauf hin, dass „die Wall Street Bitcoin will. Den Investoren ist egal, was Goldman Sachs sagt.“

Bezug nimmt der Forscher zu einem Goldman Sachs-Aufruf an seine Kunden, Bitcoin und andere Kryptowährungen lieber nicht zu kaufen.

Gemini-Mitgründer Cameron Winklevoss hingegen vertritt die Meinung, der Rat von Goldman Sachs werde die Wall Street nicht davon abhalten, die Krypto-Leitwährung zu kaufen.

Winklevoss veröffentlich einen Tweet, Investoren wie führende Hedgefonds oder Milliardär Paul Tudor Jones „keine Genehmigung des Unternehmens zum Bitcoin-Kauf erwarteten.“

Außerdem erinnerte er Investoren mit Kaufbedarf an die Notwendigkeit einer Analyse und der Entwicklung einer „eigenen Überzeugung.“

Cardano-Gründer Charles Hoskinson gab seinerseits einen Kommentar zur Notiz des US-Bankenriesen an Anleger ab. Er begründete den Aufruf mit den Befürchtungen, der Bitcoin könnte im Falle einer Einführung in das Bankengeschäft zur Verdrängung des Unternehmens aus dem Geschäft werden.

Goldman Sachs sagte im Rahmen einer Telefonkonferenz am Mittwoch, man werde seinen Kunden den Bitcoin „strategisch oder taktisch nicht empfehlen.“

Hoskinson wiederum twitterte, die Bank wolle eigentlich sagen: “Kaufen Sie ‚das Zeug‘ bitte nicht, da es uns aus dem Geschäft verdrängt. Wir sind nicht involviert und werden die Kontrolle verlieren.“

Dazu, dass die Grayscale-Einkäufe über den täglich erstellten Bitcoins liegen, stellte Binance-CEO Changpeng Zhao fest:

„Der neue Nachschub reicht nicht für einen Mann aus“

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